The Gaslight Anthem

von: Henning Moser

 

Am 29.06.2011 hatte ich im Vorfeld des Konzertes im Capitol Hannover am frühen Nachmittag die Gelegenheit, mit Alex Levine, den Bassisten von "The Gaslight Anthem" zu interviewen, der sich als sehr offener und freundlicher Gesprächspartner herausstellte.

pitXplorer (Henning): Hi Alex, schön, dich hier in Hannover zu treffen und vielen Dank, dass du dir Zeit für das Interview mit mir nehmen konntest!

TGA (Alex L.): Ja, gerne doch, kein Problem!

pitXplorer (Henning): Zuerst würde ich dir gerne ein paar Fragen zum Touren im Allgemeinen stellen.

TGA (Alex L.): Okay!

pitXplorer (Henning): Du bist wieder einmal auf Tour in Europa, wie läuft eure Tour bisher?

TGA (Alex L.): Ich denke, es war bisher großartig, wir sind nun schon seit ca. 1 Monat unterwegs. Wir haben ein paar Headlining-Shows gespielt, eine Show mit den "Foo Fighters" und auch ein paar Festivalshows, alle Shows bisher waren toll!

pitXplorer (Henning): Hast du bisher schon irgendeine Lieblingsshow auf dieser Tour?

TGA (Alex L.): Ja, letzte Nacht haben wir in Dresden gespielt, Dresden ist für uns eine besondere Stadt, da wir dort schon sehr früh vor sehr wenigen Leuten gespielt haben, in einer Art besetztem Haus oder sowas und es war sehr schön, nun ein paar Jahre später wieder dorthin zurück zu kommen und vor 1500 Leuten zu spielen, die alle wegen unserer Musik gekommen sind.

pitXplorer (Henning): Welche Konzerte bevorzugst du persönlich auf Europatouren, eher die großen Festivals oder die Clubkonzerte?

TGA (Alex L.): Ich mag definitiv beides, weil man in Amerika eigentlich nicht dazu kommt, auf Festivals zu spielen, das ist dort eine ganz andere Nummer. Auf Festivals kann man den Tag über gut relaxen, Spaß haben und einfach den Tag genießen, Clubshows zu spielen ist allerdings auch immer großartig, weil man dort eine besondere Intimität untereinander verspürt und somit eine ganz andere Verbindung zum Publikum hat.

pitXplorer (Henning): Was denkst du, ist der größte Unterschied zwischen dem Touren in Amerika und dem Touren in Europa?

TGA (Alex L.): Zuerst einmal, wie ich ja zuvor schon kurz erwähnt habe, ist das in Amerika mit den Festivals ganz anders, es ist für mich mehr ein kultureller Unterschied, in Europa gibt es in fast jedem Land und in vielen einzelnen Städten Festivals, bei denen alle zusammenkommen und das Festival einfach organisiert wird, das haben wir in den USA in dieser Form nicht. Darüber hinaus ist die Rock n` Roll-Musikszene in den USA nicht annähernd so groß, wie sie hier ist.

pitXplorer (Henning): Ja, da hast du Recht, hier ist sie definitiv ziemlich groß.

TGA (Alex L.): Ja, absolut!

pitXplorer (Henning): Da du schon recht oft in Europa auf Tour warst, würde mich interessieren, ob es irgendein Land oder irgendeinen speziellen Ort in Europa gibt, an dem du am Liebsten spielst.

TGA (Alex L.): Ich mag es definitiv in Deutschland und in England zu spielen, London beispielsweise ist einer meiner Lieblingsorte in dieser Hinsicht. Die deutschen Shows sind eigentlich auch immer großartig.

pitXplorer (Henning): Lass uns nun etwas über euren aktuellen Longplayer "American Slang" sprechen und da "American Slang" solch ein erfolgreiches Album ist, ist meine erste Frage, ob du Ideen über etwaige Gründe für den großen Erfolg des Albums hast. Natürlich wird harte Arbeit einer dieser Gründe sein, aber glaubst du sonst eher, dass ihr einfach viel Glück hattet oder würdest du eher bestimmte andere Gründe dazu anführen?

TGA (Alex L.): Natürlich ist bei jeglichem Erfolg im Musikgeschäft definitiv eine Menge Glück involviert, da es nicht einfach ist, Teil dieses Geschäftes zu sein, es ist auch nicht einfach, ein Teil dieses Geschäftes zu bleiben, geschweige denn in irgendeiner Weise dauerhaft oben zu stehen. In musikalischer Hinsicht denke ich, dass uns der Erfolg, den wir mit "The 59` Sound" hatten, auf eine Art anderes Level gebracht hat, auf dem wir nun richtige Fans haben und diese uns auch bei "American Slang" treu geblieben sind, ich denke, dass was wir tun ist einfach, ehrliche Musik zu machen. Wir versuchen nicht, irgendetwas Verrücktes zu machen, ich denke wenn es um Kunst geht, gibt es immer einen natürlichen Fortschritt, es kann nicht dauerhaft das Gleiche bleiben, da man ja nicht zweimal das gleiche Album aufnehmen kann. Manche Leute fragen uns, warum unser neues Album so anders ist als unser letztes, was für eine Frage, natürlich weil es ein anderes Album ist (lacht). Wie schon erwähnt, die Hauptgründe für den großen Erfolg sind Glück und harte Arbeit, die den Leuten da draußen das gibt, was sie von uns wollen und von uns erwarten und wir können ihnen durch unsere harte Arbeit eben genau das präsentieren, was wir wollen.

pitXplorer (Henning): Für mich persönlich drückt jeder einzelne Song auf "American Slang", genauso wie jeder andere eurer Songs ein sehr intensives und einzigartiges Lebensgefühl aus, wie bekommt ihr so viel Emotion und solche einen intensiven Sound in jeden einzelnen eurer Songs?

TGA (Alex L.): Ich denke, die Bildhaftigkeit hinter Brians Texten macht einen Großteil davon aus, die Art, auf die wir Vier zusammenspielen natürlich auch, da wir in musikalischer Hinsicht sehr ähnlich ticken, wenn wir zusammenspielen, aber außerhalb davon haben wir alle sehr verschiedene musikalische Einflüsse. In vielen Bands haben alle Leute die gleichen musikalischen Einflüsse und sagen sich zum Beispiel: "Ja, lasst uns eine Hardcoreband starten", aber bei uns ist es eben so, dass wir Vier mit unseren verschiedenen Einflüssen zusammen kommen und einfach das fühlen, was wir spielen und dadurch machen wir es zu dem, was es eben ist.

pitXplorer (Henning): Gibt es irgendeinen Song auf "American Slang", den du am Meisten magst und falls dem so ist, warum?

TGA (Alex L.): Ja, ich würde sagen "The Queen Of Lower Chelsea" ist einer meiner Leiblingssongs, weil dieser Song sehr gut die Stimmung beziehungsweise die Atmosphäre widerspiegelt, die ich festzuhalten versuche, weil ich ein großer "Tha Clash"-Fan bin und ich versuche, das in einem Song festzuhalten ohne es einfach nur komplett zu kopieren. Es fühlt sich für mich so an, als hätten wir diese "Clash-Atmosphäre" in diesem Song gut festgehalten, es ist somit ein großer Spaß für mich, diesen Song zu spielen.

pitXplorer (Henning): Eine sehr interessante Sache für mich ist, dass die meisten Texte auf "American Slang" von New York City handeln, also würde ich gerne wissen, ob du persönlich irgendeine besondere Verbindung zu dieser Stadt hast.

TGA (Alex L.): Ja, die habe ich, ich wurde dort geboren!

pitXplorer (Henning): Ach, du wurdest dort geboren, na dann erklärt sich Einiges von Selbst!

TGA (Alex L.): Wir haben auch die Platte in New York City aufgenommen und sie ist ein Produkt ihrer Umwelt, Brian lebt derzeit auch dort und die Platte hat somit viele Bezüge zur Stadt und spiegelt die Atmosphäre von New York wieder, was auch immer das genau sein mag, ein Bisschen dunkel und bedrückt, da wir das Album Mitten im Winter aufgenommen haben. Ich denke, ich habe eine riesige Verbindung zu New York.

pitXplorer (Henning): Auf "American Slang" gibt es einigen, in meinen Augen tollen Backgroundgesang, habt ihr den alle gemeinsam aufgenommen oder wer hat das gemacht?

TGA (Alex L.): Alex (Rosamilia, Gitarre) und ich haben den Backgroundgesang aufgenommen, ich denke er macht die Songs um Einiges größer, wie man es zum Beispiel bei "Bring It On" merkt. Ich liebe Sologesang und den hat es in vorausgegangenen Liedern bei uns nicht gegeben.

pitXplorer (Henning): Lass uns nun ein Wenig über eure Musik im Allgemeinen sprechen, meines Wissens nach schreibt Brian die Meisten eurer Lieder beziehungsweise Texte und mich interessiert, ob ihr irgendeine spezielle oder festgelegte Struktur habt, um eure Songs ganz fertig zu bekommen.

TGA (Alex L.): Nein, manchmal bringt Brian Riffs mit oder ein Jamming oder manchmal kommt Alex (Rosamilia) auch mit einem Riff, wie es zum Beispiel bei "Even Cowgirls Get The Blues" geschehen ist. Er (Alex Rosamilia) kam damit an und wir haben dann den gesamten Song um diesen Riff herum entwickelt, manchmal hat Brian auch einen kompletten Song fertig und wir machen daraus dann einen "Gaslight Anthem"-Song.

pitXplorer (Henning): Ihr habt "The 59` Sound" live schon einmal zusammen mit Bruce Springsteen gespielt, wie war das für euch und seid ihr als Band noch mit ihm in Kontakt?

TGA (Alex L.): Ja, sind wir! Bevor wir auf diese Tour gegangen sind, waren wir zuletzt mit ihm zusammen, er kam zum Grillen vorbei und für mich ist er einer der nettesten Typen der Welt. Um auf deine Frage zurückzukommen, wie es war, mit ihm zusammenzuspielen, es war einfach großartig, wie du dir bestimmt unschwer vorstellen kannst.

pitXplorer (Henning): Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen!

pitXplorer (Henning): Ich habe kürzlich eure Coverversionen von "Tumbling Dice" und "Once Upon A Time" gehört und war wirklich beeindruckt von ihrem großartigen Sound, was denkst du über diese Songs und werdet ihr heute Abend einen dieser Songs spielen?

TGA (Alex L.): Vielleicht werden wir sie heute Abend spielen, das sind beides Songs, die wir im Studio gespielt haben und es war ein großer Spaß für uns, das zu tun. "Once Upon A Time" ist im Allgemeinen ein lustiger und cooler Song, fast niemand weiß, wer der Interpret ist.

pitXplorer (Henning): Du hast vollkommen Recht, ich finde auch, dass es ein großartiger Song ist.

TGA (Alex L.): Ja, und "Tumbling Dice" ist eben ein Stones-Song (lacht).

pitXplorer (Henning): Ja, ich glaube darüber brauchen wir nicht reden, es ist offensichtlich, was du denkst (lacht).

TGA (Alex L.): Ganz genau, ganz genau! (lacht).

pitXplorer (Henning): Welcher Schreib- und Aufnahmeprozess eurer Alben war deiner Ansicht nach bisher der schwierigste?

TGA (Alex L.): Das war für mich definitiv beim letzen Album ("American Slang") so, ich bin jeden Tag zurück nach Hause gefahren und am nächsten Tag wieder zurück ins Studio, habe jeden Tag den Zug genommen und das Mitten im Winter, es war manchmal ein Bisschen entmutigend. Als wir "The 59` Sound" aufgenommen haben, waren wir hingegen alle die ganze Zeit zusammen und haben im gleichen Appartement in Kalifornien gewohnt, ich denke auf diese Art und Weise werden wir auch das nächste Album wieder aufnehmen.

pitXplorer (Henning): Welche Bands oder Musiker haben den größten musikalischen Einfluss auf dich?

TGA (Alex L.): Das ändert sich von Zeit zu Zeit, aber ich würde sagen "The Clash", "Tom Petty And The Heartbreakers", "The Who", "The Cure", "The Smiths", "Social Distortion", aber auch "Mineral" und "Grade", "The Cranberries", ich habe sehr viele musikalische Einflüsse.

pitXplorer (Henning): Ach, "Grade", interessant, "Grade" waren großartig, ich habe mal ein Konzert von ihnen verpasst und dann kamen sie nie zurück.

pitXplorer (Henning): Du hast mir diese Frage ja teilweise schon beantwortet, aber denkst du, dass dich das ganze Gebiet, aus dem du kommst in musikalischer Hinsicht geprägt hat?

TGA (Alex L.): Sicher, ganz sicher, zum Beispiel die "Bouncing Souls" oder Bruce Springsteen, es gibt eine Menge großartiger Musik aus New Jersey.

pitXplorer (Henning): Nun sind wir beim letzten Teil unseres Interviews angekommen und ich würde dir gerne ein paar letzte Fragen stellen. Du bist heutzutage eine Menge auf Tour, was ist für dich das einzigartigste am Tourleben?

TGA (Alex L.): Ich würde sagen jeden Tag in einer anderen Stadt zu sein, jeden Tag an einem anderen Ort unter die Dusche zu gehen, aus der Tasche heraus zu leben, in einem Hotel oder wo auch immer zu wohnen, jeden Tag in einem anderen Bett zu schlafen, das ist für mich eigentlich so der einzigartige Teil.

pitXplorer (Henning): Ist da für dich mittlerweile eine Art Routine drin?

TGA (Alex L.): Natürlich, ich mache das nun schon seit Jahren, aber es ist schon immernoch etwas Besonderes, auf Tour zu sein, alleine schon, wenn man mal an die Familie oder an die Freundin oder sowas denkt, meine Freundin ist übrigens dieses Mal auch mit auf Tour.

pitXplorer (Henning): Ich würde dir nun gerne einfach ein paar eurer Songs nennen und dich bitten, mir deine spontanen Assoziationen dazu in einem Wort oder einem kurzen Satz mitzuteilen.

pitXplorer (Henning): "Stay Lucky".

TGA (Alex L.): Das ist jetzt sehr witzig, ich habe den Song gerade bevor ich rausgekommen bin noch gespielt, wir haben ihn schon seit ca. 6 Monaten nicht mehr gespielt und wir werden ihn heute Abend wieder spielen, ich habe mir nur gedacht: "Mist", es ist so, als müsste ich ihn ganz neu lernen (lacht), also habe ich den Song vor ein paar Sekunden wieder erlernt.

pitXplorer (Henning): Wie sieht es mit "The 59` Sound" aus?

TGA (Alex L.): Ich denke dabei an den Startpunkt, das war der Beginn einer Menge großartiger Dinge für uns.

pitXplorer (Henning): Dann, einer meiner persönlichen Lieblingssongs von euch "The Patient Ferris Wheel".

TGA (Alex L.): Cool, ich denke an New Jersey, der Song erinnert mich an New Jersey.

pitXplorer (Henning): Dann ein weiterer meiner Lieblingssongs "Blue Jeans & White T-Shirts".

TGA (Alex L.): Oh man, Liebe, Junge, der Song handelt von Liebe.

pitXplorer (Henning): Ich finde, er hat einen sehr speziellen Sound, ich liebe diesen Song.

TGA (Alex L.): Ich liebe ihn auch.

pitXplorer (Henning): Woran denkst du bei "We Came To Dance"?

TGA (Alex L.): Dringlichkeit kommt mir dabei in den Kopf, das war genau gesagt der erste Song, den wir Vier als Band zusammen geschrieben haben. Ich denke an "Sink Or Swim", es war das Fundament, wir waren arm und einen Großteil der Zeit ohne feste Wohnung und versuchten, aus New Jersey herauszukommen.

pitXplorer (Henning): Während der letzten Jahre sind die Popularität und der Erfolg deiner Band eine Menge gewachsen und ich würde gerne wissen, was für dich der größte Unterschied zwischen dem Arbeiten und touren als kleine Band und dem Arbeiten und touren als größere Band ist.

TGA (Alex L.): Ehrlich gesagt gibt es da einen sehr großen Unterschied, wenn du eine kleine Band bist, arbeitet niemand für dich, weil logischerweise kannst du niemanden für dich arbeiten lassen, wenn du kein Geld verdienst. Während wir wuchsen kamen mehr und mehr Menschen in unsere "Familie" und somit beginnst du mit mehreren Menschen außerhalb der Band zusammenzuleben und auch sie werden deine besten Freunde. Heutzutage haben wir zum Beispiel einen Mann für den Sound an sich, einen Gitarrentechniker, einen Merchguy und man wird zu einer großen Familie, wir sind momentan insgesamt 12 Leute, ich denke, das ist der größte Unterschied. Natürlich auch, einen Tourbus zur Verfügung zu haben, wir hatten das niemals zuvor.

pitXplorer (Henning): Eine weitere Frage zum Touren, was ist deine lustigste und eine schlimmste Erinnerung an das Touren mit "The Gaslight Anthem"?

TGA (Alex L.): Das ist spontan sehr schwierig zu sagen,es gab einfach so unglaublich viele lustige Erlebnisse.

pitXplorer (Henning): Hast du bis jetzt irgendeine Lieblingsshow oder Lieblingstour?

TGA (Alex L.): Ja, eine meiner Lieblingsshows war in der Brixton Academy in London, das war ein sehr wichtiges Konzert in unserer bisherigen Karriere.

pitXplorer (Henning): Okay, kommen wir nun zu meiner letzten Frage: Was sind eure Zukunftspläne als Band?

TGA (Alex L.): Wir schreiben gerade an einem neuen Album und werden es hoffentlich im Winter aufnehmen und natürlich werden wir wieder auf Tour gehen, wahrscheinlich nächstes Jahr zu dieser Zeit.

pitXplorer (Henning): Es freut mich, zu hören, dass ihr gerade an etwas Neuem schreibt, da freue ich mich schons ehr drauf!

pitXplorer (Henning): Hast du irgendwelche letzten Worte für die Leser und Leserinnen des pitXplorer magazines?

TGA (Alex L.): Danke, dass du mir für die vergangenen 20 Minuten zugehört hast!

pitXplorer (Henning): Ich danke dir für deine Zeit und deine Geduld während des Interviews. Ich freue mich sehr auf euer Konzert heute Abend, habt viel Spaß und ein großartiges Konzert. Ich wünsche dir alles Gute für deine persönliche Zukunft und für eure Zukunft als Band!

TGA (Alex L.): Das ist sehr nett von dir, vielen Dank!

 

 

 

 

 






Mehr über Gaslight Anthem, The:
News 2010: The Gaslight Anthem: Album Details
News 2010: The Gaslight Anthem verschenken Song
News 2010: Neues The Gaslight Anthem Video
Concerts & Music: The Gaslight Anthem, Chuck Ragan & Sharks
News 2011: The Gaslight Anthem: Deal mit Mercury Records


Gaslight Anthem, The
Gaslight Anthem, The Homepage Gaslight Anthem, TheProfil bei MySpace Gaslight Anthem, The on LastFM
0 Kommentare << Zurück