Fink

von: Klaus Kasperszak

Neugierig durch die neue CD des Singer/Songwriters Fin Greenall aka Fink und nach einem Sommer Metal, Hardcore und Punk bin ich mal wieder in die Zeche nach Bochum. Dort gabs zwei Überraschungen für mich:

1. die Halle war bestuhlt! Besser gesagt "bebankt". Und damit keine Biergartenatmo aufkam, waren die Bänke mit schwarzen Tüchern belegt. Sah fast schon feierlich aus und aus den Bemerkungen um mich herum war zu hören, dass ich nicht als einziger überrascht war.

2. Ich hatte meine Ohrstöpsel vergessen! Ok, da musste ich durch...
 
... und wurde gleich zu Beginn des Konzerts von der super Einpegelung der Anlage überrascht, die einen glasklaren Sound in angebrachter Lautstärke lieferte und Ohrstöpsel unnötig machte (sogar beim Fotografieren direkt vor der Bühne).
 
Los ging es dann mit einem Support-Act. Meine Frage am Eingang, ob es denn eine Vorgruppe gäbe, war schon mit einem exakten "Ja" beantwortet worden. Naja, der Ruhri antwortet eben nur auf Fragen, die auch gestellt werden. Und so war ich froh, dass die junge Frau auf der Bühne sich unkompliziert mit Rachel vorstellte. Wäre schade gewesen, ihren Namen nicht zu kennen, denn sie machte ihre Sache gut. Die schottische Singer/Songwriterin trug ihre Songs zur Gitarre mal mit klarer, mal mit jazzig gehauchter Stimme vor und erntete verdienten Applaus.
 
Die Bühne war bereitet für Fink. Schon das Bühnenbild war interessant. Im Viertelkreis ca. 40 an einer Stellage in vier Reihen angeordnete ... Schreibtischlampen und rechts auf der Bühne von der Decke herunterhängende Stoffbahnen, die während der Show als Projektionsfläche für Bilder und Videos dienten.
Gleich zu Beginn zog Fink, der mit Bassist und Schlagzeuger angereist war, die Zuhörer in den gefüllten Reihen mit seinen dunklen hypnotischen Rhythmen und Gesang in seinen Bann. Brachte eine Mischung aus alten und neuen Songs und spätestens nach "Berlin Sunrise", "Wheels" und "This Is The Thing" hatte er das Publikum im Griff: Nicht nur die Mädels saßen mit geschlossenen Augen und im Takt wiegenden Körpern auf ihren Bänken!
Am Ende gabs Standing Ovation, die Fink strahlend mit einer Zugabe beantwortete. Ein rundum gelungenes Konzert!"

Die Fotos vom Konzert findet ihr übrigens hier.







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