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Citizen Skin - EP 2010

Stefan Schulze

Artistinfos: Citizen Skin
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Uns erreichte die neue EP der aus Mannheim stammenden Alternative Rocker CITIZEN SKIN. Insgesamt sechs Songs hat die Band auf die EP gepackt, in die ich jetzt einmal anhören will. "Hannover" klingt in den erste Sekunden vielversprechend, doch dann setzt Sänger John Kennedy ein und der gute Eindruck ist urplötzlich verschwunden. Nein es liegt nicht an der hellen Stimme, sondern ehe daran, dass die restlichen Instrumente zu weit in den Hintergrund getrieben werden. Irgendwie klingt der Sound insgesamt nach Proberaumaufnahme, doch in Wirklichkeit fanden die Recording Sessions in den Empire Studios in Bensheim statt. Interessant wird es dann erst wieder nach eineinhalb Minuten, als technische Tricks nachhelfen.

Weitaus mehr kann mich dann der folgenden Track "Hallo Darkness" begeistern, der weitaus ausgereifter klingt und mit den trashingen Gitarrenparts eine gehörige Portion Power mit sich bringt. "Miserey", der dritte Song, weist dann wieder ähnliche Makel aus wie der Opener der EP. Zugegeben... Sänger John klingt hier weitaus integrierter als beim ersten Song. Mich lachen jedoch eher die rotzigeren Songs an. Dazu gehört musikalisch auch "Writings On The Wall". Es scheint mir schon fast als hätten die Bands tatsächlich in verschiedenen Locations aufgenommen oder ist es wirklich nur Zufall, dass sich hier Stärke und Schwächen abwechselnd die Klinke in die Hand geben? Doch halt, "No SideEX" stoppt den Fluch und ein weiterer ordentlicher Song, bei dem mir besonders die sparsam eingesetzen Hall-Effekte" gefallen, ist knapp dreieinhalb Minuten zu hören. Überrascht hat mich dann noch die Ballade "Start Again". Akkustische Gitarre, sowie weicher und mit Abstand bester Gesang auf dem Album.

Man muss sich schon die Zeit nehmen richtig bei CITIZEN SKIN reinzuhören, um nicht den ersten und damit vielleicht falschen Eindruck zu vermitteln. Denn diesen würde man beim beim Sekunden-Skipping der Tracks wahrscheinlich bekommen. Ausbaufähig, aber auch mit starken Songs.

Nachtrag: Sowas gibt's selten, aber wenn etwas zu korrigieren ist, dann wollen wir das fairness halber auch tun. Denn bei meiner Kritik nach "Proberaumaufnahmen" klingenden Songs, handelte es sich tatsächlich um die falsche Bereitstellung der Songs. Das wurde aber jetzt sofort nachgeholt und die "Stereo" Dateien liegen vor. Und siehe da, ein Kritikpunkt einfach und schnell behoben.




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