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Crazy Rocket Surfer - Storming The Moon

von: Stefan Schulze
Wertung:
5 von 10 Punkten
Label:
Crazy Love Records
V.Ö. Datum:
18.01.2007
14 Tracks
Artistinfos: Crazy Rocket Surfers
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"Great Change" ist der erste Song, der mir vom zweiten Album der Crazy Rocket Surfers" entgegen hallt. Und wie der Titel hier schon besagt... es muss sich was ändern. Denn das ist mir etwas zu Larifari-Gedudel, was auch gerade in den Refrains deutlich wird. Böse Menschen würden behaupten, die Jungs können mit dem Album "Storming The Moon" zwar den Mond erobern, die Erde aber nicht. Doch gerade als mir dieser Gedanke kommt, besinne ich mich auf Lied zwei des Albums. "Roll Baby Roll" hat die Power, die ich in den ersten drei Minuten vermisst habe. Und auch der Gesang von Bernhard Schiller ist in der düsteren Stimmlage um ein Weites angenehmer. Handelte es sich bei dem ersten Track wohl doch um das typische "Ich wärme erst einmal auf" Gefasel!


Leider nicht - denn auch "I'm Walking" hinterlässt nicht wirklich Spuren im Gehörgang. Ausser vielleicht als nach knapp 15 Sekunden erstmal die Worte "I'm Walking ... Doooown The Streeeeeet" ertönen. Da aber eher Kratzspuren. Und auch der nächste Song "Bavarian Bob" erinnert mich an mit den "Baba bababa bababa..." Getüdel an lustige Klassiker Songs von den Ärzten! Erst bei Track Fünf "That's Okay" kommt wieder Stimmung auf und bei nur einen Song "Don't Give A Fuck" bin ich von den Rockets angetan. denn in den ersten Songs sind sie wirklich von einer Welle zur anderen gesurft und haben dabei den tiefen Wellengang nicht ausgelassen! Und so rockt es dann bei "Friday Night" mit schnellem Gesang, durchdringenden Drums und einer guten Abstimmung beim Wechsel von Gesang und Instrumenten.


Auch bei "Rock Hard Or Die" halten die Jungs Wort und liefen den hier besten Song des ganzen Albums ab. Ob es sich beim Refrain um eine Hall-Effekt oder sogar mehrstimmigen Gesang handelt kann ich nicht erkennen. Ist aber auch egal, denn hier passt alles zusammen. Es folgt mit Orgasmic Pitstop ein Ska-Song mit Gute-Laune Faktor sich mit Sicherheit auch Live gut umsetzen lässt. Die restlichen der insgesamt 14 Songs sind lediglich beständig, bieten aber mit "Crazy Rocket Surfers" und "Dancing Queen" noch zwei richtig gute Songs! Die allerdings dann auch wieder von der härteren Gangart.


Und leider sind die Songs der härteren Gangart insgesamt zu wenige. Da sich auch beim mehrmaligen Anhören der Platte in der Beurteilung der ersten Songs nichts geändert hat und Kurzbeschreibungen wie "... mit 14 eingängigen und abwechslungsreichen Tracks die sich mit Lichtgeschwindigkeit in die Gehörgänge brennen..." nicht so ganz mit dem TurnToRock-Ohr übereinstimmen....




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