Do Or Die -The Downfall Of The Human Race
von: Florian Stoffelen
Drei Jahre nach ihrem letzten Album haben Do Or Die im vergangen November nun ihr fünftes Studioalbum „Downfall oft he Human Race“ auf den Markt gebracht. Die belgischen Proll-Moshcorer die Anfang dieses Jahrtausends, gerade mit ihrem Album „The Meaning of Honor“ in die erste Reihe der Hardcore Bands gespielt hatten, mussten in den vergangenen Jahren diverse Besetzungswechsel hinnehmen, die sich auch deutlich musikalisch bemerkbar machten. Das 2005 erschienene Tradition, klang deutlich metallastiger als seine Vorgänger, wodurch Do or Die einige ihrer Fans einbüßten.
Auf ihrem neusten Werk „The Downfall oft he Human Race“ wenden sich Do or Die nun wieder den alten Tagen zu, dass heißt konkret das man sich wieder ein wenig mehr dem Hardcore zugewendet und vom Metal etwas entfernt hat.
Schon der Opener „Bury your Enemies“ geht gut ab und erinnert wunderbar an vergangene Zeiten. Das Sänger Duo Chris Michez und Stephane Frocheur shouten was das zeugt hält und spätetstens bei „True Blood“, dem vierten der 13 Songs haben mich Do or Die wieder überzeugt.
Allerdings gibt es ein kleines Manko und ich kann es selbst kaum glauben es sagen zu müssen, aber die Songs und das Album sind einfach zu lang für meinen Geschmack.
Hardcore in dieser Kategorie à la Do or Die, Agnostic Front, Hatebrteed oder wie sie sonst auch alle heißen mögen, kommt am besten kurz, knackig und brutal rüber. Do or Die verlieren sich leider auf „Downfall oft he Humanm Race“ in irrsinnig langen Song Strukturen, wodurch viel Power verloren geht und es den Hörer irgendwann einfach langweilt.
Im groben und ganzen haben Do or Die mit „Downfall oft he Human Race“ nach dem 2002er Album The Meaning of Honor“ das wohl beste Album in neuer Besetzung rausgebracht. Wenn man sich jetzt noch ein wenig mehr zurück besinnt, steht weiteren großartigen Alben nichts mehr im Wege.
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