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2nd District - Poverty Makes Angry

von: Stefan Schulze
Wertung:
5 von 10 Punkten
Label:
People Like You Records
V.Ö. Datum:
23.01.2009
12 Tracks
Artistinfos: 2nd District
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Wie auch beim Vorgänger "Emotional Suicide" (VÖ 2006) zeichnet sich das Album mit Sicherheit wieder durch die einzigartig klingende Stimme von Frontman Marc Ader aus. Während der Openener "Monoxide" noch als reines Instrumental Stück daher kommt, rockt die Bochumer Punkrockband den zweiten Track "I Love My Life"! Der Vergleich mit der britischen Band The Sex Pistols lässt sich einfach nicht umgehen, denn wie schon beim Vorgänger lässt sich stimmlich eine Ähnlichkeit nicht verleugnen.

Mit "Poverty Makes Angry" und damit auch den Titeltrack des Albums haben 2nd District bis heute einen ihrer besten Songs veröffentlicht. "Working Class Rebell Sound" der alten Schule, Shouting Vocals und Power, die zwar in den Refrains etwas nachlässt, was dem Song an sich allerdings nicht schadet. Hin und her gerissen bin ich dann immer wieder bei Songs wie dem vierten Track "The Only One". Einflüsse des Alternative Rocksounds und die damit bedingte Slow Motion Version hat natürlich auch Einfluss auf die Stimme. Was am Anfang ungewohnt und schlecht klingt, findet im Laufe der 2:49 Spielzeit und damit ein sehr kurze Zeit immer mehr Anklang. Ich will nicht behaupten, dass ich so sehr auf diese Art Sound stehe, aber im Gegensatz zum ersten Eindruck klingt der Song dann doch sehr passabel. Bei mir selbst kommen die Punkparaden allerdings weit besser an. Und so können mich Songs wie "Dead End Street", "Sporting Socks and Sandals", "The Last Anthem" und "You Never Listened To Me" weit mehr überzeugen als Tracks wie  "Drinking (The Song)", "Private Love", "The Hardest Part Is The Living" und "Don't Fear The Fear".

The 2nd District haben mit "Poverty Makes Angry" ein durchschnittliches Album veröffentlicht, dass allerdings mit einigen guten Tracks auftrumpfen kann. Und genau das ist der Grund, warum das Album mir persönlich oft zu schnöde erscheint. Stellt man sich seine Lieblingssongs hintereinander zusammen, ist das eine gute Sache für den MP3 Player oder die Stereoanlage. Die kompletten 33 Minuten Spielzeit, werden allerdings zu oft von Songs unterbrochen, die mir nicht so sehr zusagen. Hier bei uns...




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