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2nd District - Emotional Suicide

von: Stefan Schulze
Wertung:
8 von 10 Punkten
Label:
People Like You Records
V.Ö. Datum:
15.09.2006
12 Tracks
Artistinfos: 2nd District
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Aus den Bands District und Revolvers entstand 2nd District. Unverkennbar 77-Punkrock, der markant durch Sänger Marc, der auch bei den vorgenannten Bands das Mikro bediente, mit Leben befüllt wird. Schon mit District legten die Bochumer mit dem Vorgängeralbum ""Don't Mess With The Hard Punx" ein akzeptables Album vor. Doch mit der neuen Platte steigen sie auf der TurnToRock.de Leiter eine weitere Stufe nach oben.

Schon ungewöhnlich die Stimme von Marc Ader, die in Kombination mit Oldschool-Punk Varianten beim ersten Song "19th Song" eher wie die guten alten Sex Pistols klingen. Zwischenzeitlich denkt man an einen Wechsel am Mikrofon, da Ader's Stimme sich bei dem ruhigen Vocals im letztens Drittel des Songs eindeutig wie die des weiblichen Geschlechts anhört. Und das wird noch deutiger beim dritten Songs "Emotional Suicide" und führt auch bei weiteren Tracks zu einigen Irritationen.

Auch wenn die damalige Zusammenarbeit zwischen Songwriter Pascal Briggs und Marc Ader klasse Lieder mit District hervorbrachte, so zeigt sich auch nach der Trennung der alten Formation die absolute Hingabe zur Punk Musik. So gibt es Songs auf der Platte , die als klassischer Endsiebziger Punk oder ganz anders mit Pop/Glam Variationen versehen, auftrumpfen können und das bei mir auch geschafft haben. Neben Marc's Stimme darf man aber auch den Feinheiten der instrumentalen Besetzung lauschen. Immer wieder tauchen kurze und "verspielte" Gitarrenklänge auf, die Coverversionen wie dem Wayne County Stück "Stock On You" - aber auch andere Songs - mit "frischen" Wind versehen!

Oldschool-Punkliebhaber müssen sich halt damit anfreunden, dass auch gitarren- und popbelastet Stücke wie "Young & Disorderly" oder mädchenrock sound ala "I Think Of Her" (bezogen auf die Stimme) auf dem Album enthalten sind. Mit "Yeah Yeah Yeah" schließt die Platte dann aber auch wieder mit dem Stil der ersten beiden Tracks das Gesamtpaket ab. Beim ersten Hören wird man von der Mischung noch überfahren, beim zweiten Mal ist genau diese, die die Klasse des Albums ausmacht. Bei uns bewertet mit....

 

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