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Heartbreak Engines – One Hour Hero

von: Florian Stoffelen
Wertung:
9 von 10 Punkten
Label:
People Like You Records
V.Ö. Datum:
14.09.2007
11 Tracks
Artistinfos: Heartbreak Engines
Heartbreak Engines Homepage Heartbreak EnginesProfil bei MySpace Heartbreak Engines on LastFM

Im September 2007 wird das neue Heartbreak Engines Album bei People Like You Records erscheinen. Die fünf Jungs aus Essen haben in den letzten Wochen und Monaten viel Zeit im Studio verbracht , dabei ist ein komplettes Album mit elf brandneuen Tracks raus gekommen. Es hat sich auf jedenfall gelohnt soviel Zeit in das neue Album zu investieren. Wesentlichster Unterschied zum 2005 erschienen „Love, Murder, Blues“ ist, das Sänger Lou dieses mal wesentlich mehr singt als shouted, was ihm bestens gelingt und absolut kein Manko ist.

Ansonsten ist die Platte vom Anfang bis zum Ende wieder straighter Engines Punk’n Roll. Ohne Kompromisse. Dröhnende E-Gitarren, ein treibender Bass und ein knüppelndes Schlagzeug treiben die Herzensbrecher Maschine voran... Die Jungs geben von Anfang an Vollgas und das hört man. Schon der erste Track „One Hour Hero“ ist der beste beweis dafür, denn es geht grade aus und das mit voller Power. Dieses Konzept zieht sich durch die ganze Platte, über “Loves a Dagger“ eine sehr persönliche Nummer, bis zu meinem ersten persönlichen Highlight „Black Gold Rebel“. Ein wirklich grandioser Song über unsere Heimat und die Leute die sie erst so einzigartig machen.

Der nächste Song „ Give it Up“ und „Gods Black Day“ sind eher midtempo Nummern für Engines Verhältnisse, zu denen live bestimmt gerne das ein oder andere Tanzbein geschwungen wird. Dafür wird beim nachfolgenden Song „Invisible Wounds“ wieder richtig Vollgas gegeben, und zwar 3 Minuten 26 Sekunden. Die Maschine pumpt Adrenalin durch die Adern des geneigten Zuhörers, ein Song bei dem live bestimmt niemand still stehen bleiben kann. Bündig dazu schließt der nächste Song „Morning Star“ an, bei dem die Jungs auch wieder alles geben und zeigen was sie drauf haben.

Der nachfolgende Song „Bad Job Jesus“ ist eine Swing Nummer, bei der die Jungs auf den ersten Blick mal wieder ihr musikalisches Talent und ihre Vielfältigkeit beweisen. Auf den zweiten Blick jedoch, zeigt er einfach wieder mal , wie unberechenbar die Jungs in Wirklichkeit sind und, dass man sie nicht einfach in die Punk’n Roll Schublade stecken kann. Ein geiler Song über einen kranken Typen der in Gottes Auftrag Frauen umbringt und das ganze verpackt in einer Swing Ballade . Respekt, hat aufjedenfall gut geklappt.

Zum Ende hin geben die Engines mit „Mountain of Madness“ und „Not my War“ noch mal volle Power.. Punk’n Roll vom feinsten. Gradlinig, energiegeladen gehts voran. Grade „Not my War“ erinnert stark an die vorangegangen Platten, Lou gibt das singen wieder kurzzeitig auf und Shouted sich die Seele aus dem Leib und auch der Backround lässt keine Fragen offen. Last but not least - Das Duett zwischen DAGs Sparky und Lou. Sparkys unvergleichliche Stimme passt 100% auf den Song und verleiht somit „Gunwitch“ eine ganz besondere Atmosphäre. Eine großartige Kooperation, schade ist nur, dass man wahrscheinlich die beiden zusammen auf der Bühne nur selten erleben werden kann.

Zusammenfassend ist das neue Album der Heartbreak Engines wirklich gelungen, es stellt den grandiosen Vorgänger noch mal in den Schatten. Die Jungs haben wirklich zusammengefunden und ihren Sound noch weiter verfeinert, man darf wieder viele neue Hymnen und grandiose Song Ideen erwarten. Wer die beiden vorangegangen Alben mochte, wird das neue Album lieben. Eine Weiterentwicklung, jedoch sind sich die Jungs treu geblieben. Auch live haben die Engines mittlerweile schon das ein oder andere mal bewiesen, das die neuen Songs funktionieren. Also für alle Freunde von gutem Punk’n Roll ist dieses Album und jeder Engines Gig genau das richtige.

Mehr über Heartbreak Engines:
Reviews H: Heartbreak Engines - Love Murder Blues
News 2009: Letzte Heartbreak Engines Show
News 2010: Heartbreak Engines are Back in Town
News 2011: NORD OPEN AIR 2011: Hearbreak Engines mit dabei




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