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Wilders, The - Someone's Got To Pay

von: Stefan Schulze
Wertung:
6 von 10 Punkten
Label:
Trade Root Music
V.Ö. Datum:
20.05.2009
20 Tracks
Artistinfos: Wilders, The
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The Wilders sind bekannt für ihre explosive Live Shows und nicht selten musste der ein oder andere Country Fan sich festhalten, um nicht vom Stuhl zu kippen. Das und ähnliche Aussagen findet man zumindest, wenn man sich etwas über die Band The Wilders informiert. Bluegrass meets Rockabilly! Und tatsächlich, ganz schön Energie steckt bereits im ersten Songs "Wild Old Nory". Die drei Cowboys und ein charmante Geigerin machen nicht also also nicht nur Country im eigentlichen Sinne, sondern mixen dass ganze mit einer guten Portion Rock'n'Roll. Allerdings gibt es viele gegenteilige ruhige Songs. Balladen, Bluegrass trifft auf schnelle Scheunenmusik... oder wie auch immer man es definieren mag.

Mit "Broken Down Gambler" folgt aber erst einmal ein schnelles aber typisches instrumentales Country (Fiddle & Banjo) Stück. Was man zuerst als schnulzigen Romantik Instrumental Sound bezeichnen könnte entpuppt sich mit "(an old murder ballad come to life)" dann als gefühlvolle Ballade. "Sittin' in on a Jury: The Prosecution" ist ein wuterfüllter Song. "Sitting on a Jury: Prologue" hingegen total traurig. Denkt man bei Letzteren erst an eine Song der von Freiheit, Wildnis und dem Cowboy leben handelt, so irritieren die im Hintergrund klingenden Sirenen. Denn Tatsächlich handelt es sich um eine tolle Story verpacktdie in insgesamt fünf Songs verpackt ist. Inhalt ist die Geschichte eines jungen Mörders, der seine Ex-Frau aus Liebe umbrachte. Musiker Phil Wade schrieb diesen und den Nachfolgesong ,"Sittin' on a Jury: The Defense", "Sittin' on a Jury: The Verdict" und "Sittin' on a Jury: Epilogue" nachdem der als Geschworener an dem Mordprozess teilnahm. Und das ihm das Schicksal zu Herzen ging, mag man diesem Song entnehmen können.

Die Songs werden immer von akustischen Saiteninstrumenten begleitet und wie im Beispiel von "Sorry I Let You Down" auch mit der Fiddle, die einen großen Teil des Rhytmus- und Taktgefühls ausmacht. Und immer wieder ertönen zwischenzeitlich die tanzbaren und die schnell klingende "Scheunenmusik". Insgesamt eine nette Platte, bei der mir besonders die Country-Balladen gefallen. Doch das Album büßt auch etwas Sympathie ein, weil die insgesamt 20 Songs mehr Country als Rockabilly belastet sind. Das macht sich besonders durch die zahlreichen Fiddle und Banjo Songs bemerkbar. Rock'n'Roll Fans werden sich über den Sound von The Wilders freuen. 




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