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Kamera - Ressurection

von: Stefan Schulze
Wertung:
2 von 10 Punkten
Label:
Sound Pollution
V.Ö. Datum:
23.02.2007
11 Tracks
Artistinfos: Kamera
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New Wave, Elektro- oder Synthiepop Alben. Eigentlich nicht das was bei TurnToRock so schnell in die Review Section gelangt. Wird wohl auch eine Ausnahme bleiben. In diesem Fall aufgrund einer Empfehlung! "Ressurection" ist das zweite Album der Stockholmer Band Kamera. Und was beim ersten Song "Lies" trotz poppigen Refrain, klaren Gitarren- und verzerrten Keyboardklängen ungewohnt interessant rüber kommt, verläuft sich im zweiten Song "Borderline" bereits in Viva-Pop-Sound.

You can use me "Like A Drug" - in Schweden vielleicht das Zauberwort, um an den Erfolg des ersten Album "Kamera" anzuschließen. Was in Schweden dazu führt im kommenden März in der Morning Show bei MTV zu landen, scheint in Deutschland nur ein müdes Lächeln zu ernten. Der Duran Duran oder Depeche Mode Sound, den die Jungs als ihr Vorbild nehmen, scheint hier entweder endgültig abgegrast zu sein oder die Liebhaber der 80's geben den fünf Musikern einfach keine Chance, sich zwischen ihnen und den orginalen Künstlern zu drängeln. Das heisst, dass eher zu Alben wie "Rio" (Duran Duran - 1983) oder dem im gleichen Jahr veröffentlichten New Order Album "Power, Corruption and Lies" gegriffen wird, um das Bedürfnis zu stillen, sich seiner Jugend zu erinnern.

Auch Love Songs ala "Disconnected" mit gefühlvollen Lyrics wie "Take Me In Your Arms And Never Let Me Go", die schnulzig daher posaunt werden, sind bei mir absolute Liebesaktkiller. Das weibliche Geschlecht mag das hier anders bewerten - darüber bin ich mir im klaren. Normalerweise führt das mehrmalige hören von Alben dazu, dass ich selbst bei eintönigen Scheiben - wie es hier der Fall ist - musikalische Leckerbissen entdecke, die mir noch beim ersten Anhören verwehrt blieben. Hier ist es anders. Das Album verschmilzt immer mehr zu einem Einheitsbrei. Worte wie Langweilig und Abtörnung kommen mir in dem Kopf. Letzteres wäre aber eine unfaire Beschreibung. Geht man davon aus, dass es vielleicht einfach nur nicht meinen musikalischen Nerv trifft.

Trotz entsprechend guter musikalischer Umsetzung, einer klaren Stimme, manchmal rockigeren Gitarrentönen ist bei mir der Punkt gekommen, die Repeat-Taste endgültig zu entriegeln und mich ein letztes mal dem 41-minüten Werk zu widmen, um diese Review mit einer abschließenden Meinung in Form einer Punktbewertung zu beenden (hier mehr für die musikalische Umsetzung).




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