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Age Of Evil - Living A Sick Dream

von: Stefan Schulze
Wertung:
8 von 10 Punkten
Label:

V.Ö. Datum:
27.03.2009
10 Tracks
Artistinfos: Age Of Evil
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Age Of Evil sind vier junge Burschen (15 bis 18 Jahre) aus Arizona, USA die mit "Living A Sick Dream" jetzt ihr Debütalbum. Und was soll ich sagen. Hammer! (Power-)Metal von einer Qualität die ich der Band auf den ersten "Blick" nicht zugetraut hätte. Gleich der Opener (und Cover der Band Ballistic) "Call Me Evil" überzeugt absolut. Die Jungs haben ihre Instrumente so gut im Griff, dass ich fast nicht mehr sicher bin, ob diese wirklich von dem Quartett stammen. Gerade die Gitarre wird mit so einer Schnelligkeit und Perfektion gespielt, dass es fast schon unglaublich erscheint. Aber bitte, es ist nicht das erste Mal, dass ich von so einer jungen Band so überrascht werde.

Auch wenn das Album selbst schon vor zwei Jahren in den Staaten veröffentlicht wurde, öffenen sich so langsam nun auch die europäischen Tore für die Jungs um das Brüderpaar Goldberg. Wie sollte es auch anders sein. Alles scheint perfekt durchgestylt zu sein. Ob das bereits die Arbeit des neuen Labels Evil Eye Entertainment ist, die mit dem Signing von Age Of Evil mit Sicherheit nicht falsch gemacht haben. Aber zurück zum Album: Spätestens beim Titeltrack des Albums fällt allerdings auf, dass Sänger Jeremy mit der verschiedenen professionell klingenden Facetten seiner Musikerkollegen nicht ganz mithalten kann. Stimmlich hängt der Goldberg Frontman einfach immer etwas hinterher. Er bräuchte noch ein paar Stimmbilder mehr, um die Band noch einen Schritt weiter zu katapultieren. Aber gut, es ist das Debütalbum. Fraglich ist allerdings, ob man sich als Sänger wirklich so verbessern kann, sodass bei zukünftigen Produktionen dann der Gesang auf dem wirklich sehr hohen Niveau der "Instrumentalisten" mithalten kann.

Abgesehen von "leichten" Kritik an der Stimmenvielfältigkeit haben Age Of Evil nun auch in Europa ein Debütalbum veröffentlicht, das selbst aktuelle Produktionen der "Großen" in die Tasche steckt. Und das verdient schon Anerkennung. Und die will ich der Band hiermit auch aussprechen. Und zwar geschieht das hier mit der Vergabe von 8 Punkten..




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