Grit, The - Straight Out the Alley
von: Florian Stoffelen
Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums "Shall We Dine" 2007 waren The Grit aus Newcastle, England quasi ununterbrochen auf Tour. Dabei teilten sie die Bühne unter anderem mit Szene Größen wie Rancid u.a. Nun im Frühjahr 2009 gibt es das neue Studioalbum "Straight out the Alley" zu hören. Wie immer mixt die Band fröhlich Punkrock, Psychobilly und Country zusammen. Wer sich jetzt die Frage stellt ob die Band trotz des vielen tourens überhaupt in der Lage war, neue gute Songs zu schreiben, dem sei "Straight out the Alley§ wärmstens empfohlen.
Die Songs strotzen nur so vor Energie, Tempo und Melodie . 12 großartige Songs, keine Meisterwerke, aber wie im richtigen Leben stimmt einfach die Mischung. Die ersten Songs sind durchweg gute Punkrock Songs bei denen immer eine Portion Folk mit schwingt mit viel Melodie und einem wunderbar slappenden Bass und einigen echt abgefuckten Hillbilly Passagen. Die letzteren Songs sind eher etwas ruhiger gehalten, Pop-Ska-Punk Songs und Kneipen Singalongs. Klingt schwer, solch einen Stilmix auf einer Platte zu vereinen, aber es klingt, zumindest im Fall von The Grit.
"Straight out the Alley" ist eine durchweg gutes Album und macht ne Menge Spass beim hören. Ich ärgere mich umso mehr, das der Gig der fünf Jungs im November ausfallen musste weil sie am Flughafen verhaftet worden sind. That’s Punkrock und genau das ist auch "Straight out the Alley", was will man mehr.
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