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Yakuzi - One To All

von: Stefan Schulze
Wertung:
8 von 10 Punkten
Label:
Rookie Records
V.Ö. Datum:
23.09.2006
14 Tracks
Artistinfos: Yakuzi
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Knallharte Jungs aus Pforzheim. Unter Ihnen Matze an der Popsoaune, Andy an der Gitarre, Schwabi am Bass, Thomas an "Pete" der Trompete, Marco an den Dums und Sänger Oliver der gleichzeitig noch Gitarre zupft. Sie haben sich mit ihrer Musik dem "Trompetenpunk" verschrieben und das bereits seit Ende 2001. Meine erste Befürchtung, schlechtgemachten Ska über einen Zeitraum von knapp 40 Minuten hören zu müssen, hat sich nicht bewahrheitet.

Ganz im Gegenteil. Gleich im ersten Song "Their Voices" knallt ein gutgemachter Punk auf mich ein, bei dem die Vocals klasse von den Backgrounds unterstützt werden und genau das unterstreichen, was ich in den letzten Plattenbesprechungen so häufig den Bands zum Vorwurf gemacht habe. Nämlich Druck an richtiger Stelle. Paaren tut sich das hier allerdings mit Bläsern, die außer einem kurzen Part, eher in den Hintergrund verlegt wurden. Klasse Song und der macht Lust auf mehr.

Laut losgelacht habe ich auch bei den ersten Worten des zweiten Tracks namens "Ramides Sanches". Mit lateinamerikanischen Einlagen und absolut sauber gespielten Blasinstrumenten kommt Schwung rein und wer hier bei einem Live Auftritt noch ruhig stehen bleiben sollte, muss dringend die Batterien an seinem Hörgerät auswechseln. Trotz der Vielfalt und Kombination klingt alles abgestimmt professional. Mit "Vicious Rumours" kommt die Band dann wieder zurück zum Punk....... entschuldigung "Trompetenpunk". Und dieser Ausdruck trifft zu dem die Stilart der Musikrichtung wie der Hammer den Nagel auf den Kopf. Gefolgt vom rhythmischen Sound von "Stand Up While Piddle", der deutlich zeigt, das Pforzheimer keine Englisch-Muffel sind. Hier bezogen auf die Vocals, die selbst bei einer klaren Stimme nicht sofort darauf schließen lassen, dass es sich um eine Band aus den deutschsprachigen Raum handeln muss.

Der meiner Meinung nach etwas zu lang geratene Titel "One To All" oder die Ähnlichkeit des Titels "The Sun Is Shining Out Of My Ass" mit einer der NOFX Klassiker sind keine wirklichen Defezite. Alle Tracks (abgesehen Lied 13, was aber an der Natur der Sache liegt) sind musikalisch top abgestimmt und finden einen Weg vom Gehörgang zum Tanzbein. Es bleibt mir nichts mehr zu sagen außer: Sechs Musiker die so gut wie alles richtig gemacht haben. Greift zu.

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