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Whiskey Rebels - Create Or Die

von: Stefan Schulze
Wertung:
9 von 10 Punkten
Label:
People Like You Records
V.Ö. Datum:
22.06.2008
12 Tracks
Artistinfos: Whiskey Rebels
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Hinter dem Namen Whiskey Rebels stammen die Mitglieder der aus Sacramento kommende Band Big Chuck (Vocals), Jimmy (Bass), Nate (Guitar), Jayson (Guitar), Nate (Drums) und Carl Winslow (Triangle). Diese nehmen die Aggression des Hardcore, schütten etwas Old School Oi darauf und schütteln das ganz mit einer Prise Street Punk zu Mix, dass den "Bah, Pfui, Schrammel Rock" verdient hat. Knackige 1:48 Min. hat man beim ersten Song "Crossroads" Zeit um der Randale freien Lauf zu lassen, Steine in die Hand zu nehmen und versuchen damit die Gespräche der G8 Vertreter zu stören. Ja, dieser wäre eine tolle Unterlegung der Bilder gewesen, die wir kürzlich in den Nachrichten gesehen haben. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, distanzieren wir uns zwar vom schwarzen Block, keinesfalls auf den gewaltigen Ausbruch der Whiskey Rebels.... von dem sich die Band im darauffolgenden Song "No Heroes in Hell" erst einmal erholen muss.

"To Be Poor Is A Crime" ist nicht nur ein sozialkritischer Song, sondern zu dem noch ein gut gelungener. Zwar schaffen die Musiker es nicht aus dem Sturm des ersten Songs einen Orkan zu machen, aber dafür ist die rauhe Stimme von Sänger Big Chuck klasse. Drums, Gitarre und Stimme überschlagen sich dann bei "Reaper Calling". Und die Band spielt hier wirklich als würde sie dem Tod entkommen wollen. Wieder einer der knallharten Songs, die mir eindeutig besser gefallen, als die ein oder anderen "normalen" Street Punk Songs. Und da Street Punk sowieso in meinen Ohren nicht selten - sogar bei verschiedenen Bands - gleichklingt, müssen diese mich immer mit etwas ausgefallenen Sachen locken, um von der ersten Euphorie nicht wieder abzuweichen.

Mit Disaster hat die Band einen weiteren Kracher fabriziert hat. Die Rancid-Art gefällt mir und auch der Part in dem die Gitarre mal das Ruder übernimmt. Bei "Create Or Die" muss der Frontman aufpassen, dass er sich nicht heiser Schreit... der Applaus sei ihm sicher wenn er dieses Stück in gleicherweise Live vorträgt. Die wenigen Kritikpunkt erkennt man am Beispiel "Kill Me". Die typischen Background Vocals, die zum Mitgröhlen animieren sollen, gehen schnell auf die Nerven und man wünscht sich einen egoistischeren Sänger, der einfach mal klar macht: "Das Mikrofon habe ich, ihr spielt gefälligst nur eure Instrumente".

Fazit: Whiskey Rebels passen ins Format vom Dortmunder Label People Like You und sind im schematisch gleich auf mit Bands wie U.S. Bombs oder Born To Lose. Gelungenes Album, deren Kritikpunkte meinerseit nicht wirklich eine endgültige Auswirkung auf die Gesamtbewertung haben.




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