Hellfire Society - The Angry Army
von: Florian StoffelenDer Hardcore Mastermind David Gnozzi, auch wenn vermutlich kaum jemand bereits von ihm etwas gehört hat, hat sich dazu herab gelassen, mit seinem Projekt Hellfire Society doch tatsächlich ein Album aufzunehmen. Dabei herauskommen sollte eine Mischung aus Metal, Gothic, Hardcore und Industrial. Mit dieser Mischung war der Gute in seiner Heimat Italien wohl sehr Erfolgreich und versucht er auch jenseits der Alpen mit dieser Mischung die Leute zu bespaßen.
Doch wie es leider häufig mit großangekündigten Projekten ist, kommt selten etwas wirklich tolles dabei heraus. So auch beim großen Werk des Meisters David Gnozzi “The Angry Army”. Die ganze Scheibe ist irgendwie sehr übersichtlich. Bei den ersten Songs klingt Mr. Gnozzi irgendwie wie Marilyn Manson, allerdings fehlen hier wie auch bei fast allen Songs die Power der Gitarren. Viel zu schmal kommt das ganze rüber. Irgendwie fehlt der ganze Scheibe die Power, die Vocals wirken irgendwie lasch und gekünzelt agressiv und der Chrous der meißten Songs bleibt nervig im Ohr hängen.
An zweifelhaften Songtiteln lässt es der Meister dann auch nicht mangeln oder was soll der geneigte Zuhörer mit Songs wie “Gas Room” anfangen. Das ganze ist irgendwie ein Egotrip von Gnozzi der bis auf das Coverartwork so ziemlich alle Aufgaben bei der Produktion übernommen hat. “The Angry Army” ist mal wieder der Beweis, dass zu viele Köche zwar den Brei verderben, eine zweite Meinung aber nicht unbedingt verkehrt ist. Die Platte ist nun mal wirklich Schrott und macht keinen Spass beim hören und auch nicht beim zweiten oder dritten mal. Man kann zwar Musikstile mischen, sollte aber dann auch den nötigen Elan und das Engagement hineinlegen um dies erfolgreich zu tun. Ich kann nur vom Kauf abraten, wer nicht gerade ein großer David Gnozzi Fan ist der sollte die Finger davon lassen.
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