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Wilde Zeiten - Auf Dem Goldenen Weg

von: Stefan Schulze
Wertung:
2 von 10 Punkten
Label:
Impact Records
V.Ö. Datum:
25.09.2006
15 Tracks
Artistinfos: Wilde Zeiten
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Gut, Dr. Faust (Tote Hosen) hat das Album der "Wilden Zeiten" produziert, aber dass direkt der erste Song "Wenn ein Stern vom Himmel fällt" so nach den Toten Hosen klingt, hätte ich wahrlich nicht vermutet. Fakt ist, dass dadurch schöner erster Eindruck von der Band Wilde Zeiten, die Anfang 2004 von Ex-Untergangskommando-Sänger Michel und Nichts-Gelernt-Gitarrist Matze gegründet wurde, vermittelt wird. Nicht der Hosen wegen, eher wegen dem Verwechslungsfaktor. Angekündigt werden 15 melodische Punkhymnen und leider ist es auch nicht mehr. So ist das Cover "Jenseits von Eden" noch einer der besseren Songs auf dem Album.

Auch das Stöhnen bei dritten Song "Auf dem golden Weg" macht mich nicht besonders an. Zu dem ist Melodie auch eine, die mir zwar bekannt vor kommt, aber nicht genau zuzuordnen ist. Und schon beim nächsten Cover Song "Heisser Sand" gähnt die Langweile mich an. Ehrlich, wer hört so was bitte. Nein, nicht schlecht produziert, aber einfach nur ausgelutscht. Mit "Der Heilige Gral" kommt dann etwas Schwung in die Sache und auch die Stimme von Michel ist anhörbar. Und das ist sogar noch Steigerungsfähig und zwar mit dem nächsten David Bowie Cover "Heroes". Ich glaube ich lasse den Song mit dem darauffolgenden "Little Punkrocksong" dem The Boys Coversong "Terminal Love" in der Repeat-Schleife durchlaufen und spare mir den Rest.

Denn auch die nächsten Tracks können mich nicht überzeugen. "Ob wir uns wiedersehen" könnte als Singleauskopplung auch bei PUR-Fans den Absatz steigern, und der politisch korrekte Song "Du bist Nazi" ist.... ich sage es nicht gerne .... ist eine Weichei-Version von irgendwas. Die Aussage ist unterstützenswert, aber bitte, mit dem Elan weckt man doch noch nicht einmal 'ne Friedenstaube auf.

Sorry, hier sind die Hymnen wirklich auf falschen Ohren gestoßen. Und mein Vorsatz "Jung kaputt spart Altersheim", scheint nicht in Erfüllung gegangen sein. Denn zum größten Teil fühlt man sich beim Hören genau da hinversetzt. Genug der bösen Worte. Hier das Endfazit. Dieses Album ist Weder Musikantenstadl- noch Punktauglich! Einziger Kaufgrund für für das Jahr 2006 wäre die Mehrwertsteuerersparnis. Für 2007 fällt mir dann kein Grund mehr ein. Wegen der wenigen hörbaren Songs, hier nur zwei Sternchen.

Mehr über Wilde Zeiten:
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