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Walls Of Jericho - With Devils Amongst Us All

von: Stefan Schulze
Wertung:
9 von 10 Punkten
Label:
Roadrunner Records
V.Ö. Datum:
18.08.2006
11 Tracks
Artistinfos: Walls Of Jericho
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Ein akkustischer Schock! Baff ist man einfach, wenn beim ersten Song "Trigger Full Of Promise" die Power des "Geschrei" fühlt. Und wem Walls Of Jericho kein Begriff ist, der sollte wissen, dass es sich hierbei um den Gesang einer Frau handelt. Gleichstellung hin oder her, aber mit der Leistung stellt diese Frau so einige männlich Kollegen aus dem Hardcore/Metal Bereich weit weit in den Schatten. Candace Kucsulain ist der Name. Und der der steht für Frauenpower ohne Ende. Vergleichbares ist meinen Ohren zumindest nicht bekannt.

Song after Song ist an Härte im Brutalität auf dem am Freitag erscheinenden Album "With Devils Amongst Us All" kaum zu übertreffen. Und trotz achtjährigen Bandbestehens wird diese ums eine oder andere Mal übetroffen. Auch wenn nach der langwierigen Suche nach einem neuen Drummer im Jahr 2001 etwas Zeit ins Land gegangen ist, so war die im Jahr 2004 veröffentlichte Platte "All Hail The Death" richtungsweisend für die erneute Weiterentwicklung der Band. Nur Kenner und Vertreter der hartgesottenen Musikstile werden erkennen, dass eine melodischere Richtung zu erkennen ist. Und das ist nicht nur an der Ballade "No Saving Me" auszumachen. Ungewohnte zarte Stimme und weiche Töne sind zu hören. Und die geben der Band die Chance auch zukünftig einmal andere Stile anklingen zu lassen. Auch wenn Frontfrau Candace zwischenzeitlich auch hier nicht davon lässt, ihre "wahre Stimme" im Background zu promoten!

Doch in Wirklichkeit wollen die fünf Bandmitglieder gar nicht anders. Denn die Wut lässt sich doch am Besten in brachialer Form vermarkten. Und die sind in knapp 35 Minuten Spielzeit wahrlich nicht zu kurz gekommen. Mit diesem durchdachten und eingängingen Sounds wird die Band einige Skeptiker mehr überzeugen können. Drums und Riffs sind vom Produzenten Ben Schigel so sauber gefiltert, dass die Detroiter Musiker mit diesem Album nun auch die letzten Spitzen erklimmen werden! 80% unserer Leserinnen werden zwar die Meinung haben: "Ey, dat ist doch keine Musik". Stimmt liebe Damen - das ist die Hölle. Und anstatt zwei Hörner besitzt der Teufel hier zwei bebende Brüste und ein Zwerchfell dass die Wände zum zittern bringt. Nichts für schwache Nerven! Ein Album das im Hardcore und Metalcore Bereich neue Maßstäbe setzen wird.

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