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Van Orsdels, The - Miami Morgue Riot

von: Stefan Schulze
Wertung:
8 von 10 Punkten
Label:
Crazy Love Records
V.Ö. Datum:
08.08.2005
13 Tracks
Artistinfos: Van Orsdels
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Über Florida legt sich ein dunkler Schatten. Wer hätte gedacht, dass dieses Quartett den Sonnenstaat Amerikas mit solchen Wolken überzieht. Psychobilly - ja klar, aber Gitarrist Tod von Wankenstein zeigt, dass er auch Metal auf den Seiten spielen kann. Eine Platte an der man als Horropunker und Psycho sowieso nicht vorbei kann....denn schon bei den ersten Tönen zeigt Bruno „The Butcher“ van Orsdel wohin der Weg über gemetzelte Leichenteile führt. Mir ist nicht bekannt, ob Sänger George van Orsdel iregendwelche Kindheitsängste in seinen Texte verarbeitet, wenn er das Böse ("Evil") und den Tod ("Dead of Night") besingt. Oder leidet er immer noch unter der Trennung der einer halbverwaisten Schönheit die im Song "Little Zombie Girl" auftaucht. Wir wissen es nicht.

Aber wenn interessiert schon der Inhalt, wenn die Musik gut ist. Und genau so ist es. Denn neben den gerade zu verführerischen Stücken "Wreckage", bei denen man sich einfach nur im Pit die Nase blutig schlagen will, zeigen Stücke wie "666" eine gerade zu melodiöses Profil. Das jazziges Gehabe des Kontrabissten zeigt.....diese Band kann mehr als nur reinzubolzen.

Trotz des Abwechslungsreichtums dürfte eines klar sein....im Vordergrund stehen unangefochten die harten Punk, Metal und Psycho Rythmen. Das Album „Miami Morgue Riot“ spiegelt eher den Sound der früheren Psychobilly Gruppen wieder. Die Band ist eher uninteressiert daran durch musikalische Experimente den guten alten Sound neu zu erfinden - deshalb "Schuster bleib bei deinen Leisten" - und schon "geht's"!




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