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Rancid - Let The Dominoes Fall

von: Florian Stoffelen
Wertung:
5 von 10 Punkten
Label:
Hellcat Records
V.Ö. Datum:
01.06.2009
19 Tracks
Artistinfos: Rancid
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Die kalifornischen Punkrocker von Rancid haben diese Tage ihr siebtes Studioalbum "Let The Dominoes Fall" veröffentlicht. Nach dem 2003 veröffentlichten Album "Indestructible" ist es das lang erwartet Lebenszeichen der Punkband rund um Frontman Tim Armstrong.
Allerdings muss man vorab sagen, das es nicht wirklich viele Neuerungen im Sound gibt. Wer die alten Scheiben mag, wir auch bei "Let the Dominoes Fall” auf seine kosten kommen, allerdings hat das Album auch eindeutig seine Schwachstellen.

Schon dem Opener des 19 Tracks starken Albums "East Bay Night" fehlt es ein wenig an Power, auch wenn es eine typische Rancid Nummer ist, haut mich der Song nicht wirklich aus den Socken. Auch Nummer zwei "This Place" bringt wirklich nichts spannendes.
Der dritte Song "Up to No Good" ist eine typische Rancid Ska Nummer, der überraschender weise im Mittelteil mit einem kleinen poppigen Ausflug überrascht.
Generell schwenken Rancid auf "Let The dominoes Fall" gnadenlos zwischen Popelementen und röhrigen Streetpunk Nummer hin und her.

Einige Highlights udn wirklich gute Songs sind natürlich trotzdem dabei "Skull City" Nr.11 der 19 Tracks, ist ein wirklich guter Song, auch wenn er nicht wirklich nach einer Rancid Nummer klingt konnte der Song mich zwischen den anderen Lieblos interpretierten Nummern doch begeistern. Songs wie "The Bravest Kid" oder "Civilian ways" hauen einen nun wirklich nicht aus den Socken und dürften selbsteingefleischte Rancid Fans stark enttäuschen.

So rockt man sich von einer Poppunk/ Hardcore Nummer zur nächsten und plötzlich war es das schon mit der Scheibe. Mit ihren knapp 45 Minuten Spielzeit ist das Album trotz der 19 Songs  viel zu kurz geraten. Für 6 Jahre Wartezeit hätte man doch ein wenig mehr erwarten zu können. "Let the Dominoes Fall" ist ein durchaus solides Album, allerdings kein wirklicher Kracher. Bad Religions Brett Gurewitz leistet mal wieder solide arbeit bei der Produktion der Scheibe und auch Branden Steineckert leistet bei seinem Einstand an den Drums gute Arbeit.

Begeistert bin ich nicht und nach einigem hören sogar etwas gelangweilt. Ich hätte eindeutig mehr erwartet. Das ganze klingt irgendwie wie der Pflichtversuch einer Punklegende ein weiteres Album abzuliefern um nicht als tot zu gelten. Allerdings lässt das Engagement der Band sehr zu wünschen übrig. Es scheint nur noch darum zu gehen mit dem Namen Rancid noch ein paar Mark zu machen. Da bleibt nur noch die Frage: "Kann Punk, Komerz sein?"

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