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Aggrolites, The - Reggae Hit L.A.

von: Stefan Schulze
Wertung:
2 von 10 Punkten
Label:
Hellcat Records
V.Ö. Datum:
01.06.2007
15 Tracks
Artistinfos: Aggrolites, The
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Nach Monaten auf Tour kehrten The Aggrolites zurück nach L.A. um ihr zweites Hell-Cat Album aufzunehmen. Jesse Wagner (Vocals) Korey Horn, J. Bonner, Roger Riras und Brian Dixon haben dabei wie gewohnt den jamaikanischen Flair mit an die West-Coast gebracht und mit dem Titel "Reggae Hits L.A" einen passenden Namen gegeben. Bedeutet aber auch gleichzeitig.... wer kein Reggae mag, kann dieses Album getrost missbeachten.


Und aus dieser sicht präsentieren sich leider auch meine Höreindrücke. So ist der erste Track "Work It" ohne viel "musikalischen" Inhalt, aber dafür mit spacigen Sound gespickt. Und wo ich normalerweise Empfehle getrost über einen misslungen, langeweiligen oder einfach nur einen "gefällt mir nicht" Song hinwegzu-skip-en und sich den Knallern des Albums zu widmen, so muss ich leider sagen, dass sich auch die Skip-Taste nicht lohnt. Zwar überzeugt der zweite Track mit guten und klaren Klang sowie tollen Gesang, aber es gibt hier - bedingt durch die Backgroundvocals - Sektionen die dem Kanon eines Gospelchors ähneln und schon wieder meinen Geschmack nicht wirklich positiv reizen.


Auch das Caribbean-Feeling ala der Bacardi-Rum Werbung im Softie Song "You Got 5" berührt mich weniger. Wobei ich diese Gefühlskälte auch auf die derzeitige Wetterlage schieben könnte, die einfach nicht zuläßt mich mit dem Gedanken anzufreunden, mich mit dauerlustigen Schönheiten tanzend unter Palmen mit viel Sonne zu befinden. Auch die kommenden Songs können das Ruder nicht mehr rumreissen. Die Soul-Einlagen wie bei Titeltrack sind einfach nicht das was ich erwarte... und schon gar nicht das was mir in diesem Zusamenhang gefällt. James Brown & The Aggrolites.... neee. Auch ungewöhnlich und dazu überraschend gut gefällt mir der instrumentale Song "Left Red", der Reggae Bläser Sound mit 60's Soul-Klängen hier auch mal passend zusammenführt.


Leider lassen die darauffolgenden Songs wieder sehr zu wünschen übrig. "Free Time", Rythm & Light", "Lucky Streak" sowie die restlichen der insgesamt 15 Tracks setzen eine Entspannung voraus, auf die ich mich ohnen kräftigen Joint einfach nicht einlassen kann. Leider war mir auch vor erneuten Anhören des Albusm bewusst, dass sich an diesem Eindruck nichts ändert. Sorry Aggrolites, sorry Hell-Cat.... auch wenn das Label bereits mit dem Vorgängeralbum die Annähreung an Punkpublikum testen konnte, bei uns kommt es nicht an. Denn das Album strotzt leider nur vor Langweile.

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