Ripmen - Rott In Pieces
von: Michael Niehage
Die Burschen um Basser und Sänger Kubi treiben schon seit 1999 ihr musikalisches Unwesen. Nun haben die Berliner ihr viertes Album auf den Markt geworfen: Was da aus den Boxen dröhnt, ist feiner Old Shool-Psychobilly, zum Glück meilenweit entfernt von dem Gegröhle, was sich sonst heute teilweise unter dieser Überschrift auf dem Markt befindet.
Musikalisch sind die Ripmen gewachsen, was nicht zuletzt auch an der Mitarbeit von Tex Morton spürbar ist. Aber auch der extrem schnell gespielte Bass wird so manchen Fuß zum wippen bringen.
Leider klingt das Album nach wiederholten Hören etwas eintönig; einen echten Hit findet man nicht. Dafür bekommt man gute "Hausmannskost", die trotz aller "Schwächen" immer noch mehr überzeugen kann als so manche anderer Band.
Anspieltipps (meine) wären "Transsexual Aliens", "Freakshow" und "Shadowcreeper".
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