Johnboy - Angelfire
von: Florian Stoffelen
Das man genau diese Band nicht in eine Schublade stecken kann liest und hört man des öfteren, nicht so bei Johnboy aus dem Saarland. Wie ich dem Beipackzettel zum Album entnehmen kann, ist die Band die ultimative Klischeeschublade für Rockmusik und ohne eine Wertung vor weg zu nehmen, sie hat damit verdammt recht.
Nach dem die drei Saarländer in fleißiger Rockermanier zwei EP's selber prdouziert haben, gibt es also nun via Antstreet Records das Debütalbum von Johnboy. 13 Tracks stark ist die Scheibe und verspricht mit Songtiteln wie “Backyard City”, “Turn the Wheel” “Burn” oder “Rock’n Roll” eine richtige Rock’n Roll Scheibe zu sein. Der Opener “Angelfire” hat auch durchaus Potential und macht neugierig auf mehr. Schöner Minimal Rock, mit lauten Gitarren und hämmerndem Schlagzeug. So rockt man sich nun von Song zu Song und leider muss ich sagen, dass Johnboy im einzelnen zwar gut Songs haben, sich aber so offensichtlich der Klischee Kiste bedienen, dass es doch schnell etwas fad wird.
Die Songs klingen leider alle recht ähnlich und sind alle nach ein und dem selben Muster gestrickt. “Angelfire” von Johnboy ist ein Album das man getrost nach der Hälfte ausmachen und trotzdem behaupten kann, dass man es ganz gehört hat. Wer auf Rock im Stil von Danko Jones o.ä. steht dem werden die Saarländer gefallen und ich denke, da dies erst das Debüt der 2005 gegründeten Band ist, wird man in Zukunft noch einiges von ihnen hören. Der erste Schritt geht auf jedenfall in die richtige Richtung, leider fehlt noch das gewisse Feintuning. um das Album wirklich spannend zu machen.
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