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Accidents, The - Summer Dreams

von: Stefan Schulze
Wertung:
ohne Wertung
Label:

V.Ö. Datum:
01.01.1970

Artistinfos: Accidents, The
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Sommerträume. Man es ist Herbst und die erste kalten Tage lassen den Schniedelwutz verschwinden. Da kommt das schwedische Quartett The Accidents daher und veröffentlicht via Burning Heart Records ihr neues Album "Summer Dreams". Den Opener "20.000 Drinks Ago" muss man wie die gesamte Platte laut aufdrehen und das Punkrock-Feeling mitzuerleben. Denn Sounds und Stimme verleihen sonst nicht den Nachdruck, den man sich erwünscht. Hat man aber ersteinmal den richtigen Pegel eingestellt knallt die Mukke. "City Saint" ist das richtige Beispiel hierfür, verlässt sich aber zu sehr auf die Kraft von Sänger D. Vacuum, bis Gitarrist Omega das Makel wieder ausbügelt.


"Wrapped In Linnen" kommt dagegen so daher geflogen. Hat zuviel Re* *ull in sich fliegt tatsächlich in knapp zwei Minuten an einem vorbei ohne wirklich eindrucksvolles zu hinterlassen. Leider gibt es hierfür mehrere Beispiele auf diesem Album. Accidents müssen es richtig rocken, sonst geling der Sprung zum bösen Rock'n'Roll einfach nicht. Wenn Track vier unbesprochen bleibt, spricht das für sich. Doch dirkekt nach folgt "I’ve Got The Money (Do You Got The Time)", der neben schnelligkeit auch mal wieder Gitarrenmusik erklingen lässt. Drums und Bass sind allerdings währen des ganzen Albums Nebenprodukte ohne irgendwelche Besonderheiten. Sie vervollständigen, begeistern aber nicht. Mein persönlicher Top Song folgt mit dem Titel "Wired". Denn das ist Punkrock. Wie heisst es so schön: "Dreckig, punkig und hundsgemein..." oder so ähnlich. Jedenfalls hätte ich mehr dieser Art gewünscht.


Wäre ich für die Aufnahmen zuständig, würde ich den Frontman um einiges mehr in die Verantwortung ziehen. Der Technik sei es möglich.... würde ich die Stimme um einiges brutaler fordern. Aber so dürfen The Accidents auch Balladen wie "I Just Wanna Take You Home" veröffentlichten. Bitte.... der Kreativität des Künstlers seien keine Grenzen gesetzt, aber der Druck auf die Skip-Taste sei mir verziehen. Doch The Accidents verursachen einen glatten Auffahr"Unfall". Diesen konnten sie mit "Hard Life" zwar noch umgehen. Aber beim Titeltrack "Summer Of Dreams" sind sie voll auf den Stau aufgefahren. Ballade ok, sound mittelmäßig... aber zeitlich völlig zu lang und damit öde. Die mehrstimmigen Vocals sind dabei ausgabschlagend für meine Meinung. Tödlich langweilig.


Hingegen wirken die letzen beiden Songs erfrischend. "Rocha-Gil-ly rebel" und "Amanda" gehen ab und endlich wurde die Verletzen des Unfalls wieder hergerichtet. Schnell, schneller und vor allem besser als alles was davor kam. Warum nicht immer so. Bei mir hinterlässt das Album des schwedischen Quartetts einen sehr geteilten Eindruck. Bewertung hier....


+++++ (5 von 10)


Release: 26.10.2007


Tracklist: 20.000 Drinks Ago / City Saint / Wrapped In Linnen / Runaway (With Me) / I’ve Got The Money (Do You Got The Time) / Wired / I Just Want To Take You Home / Weight Of The World / Hard Life / Summer Of Dreams / Rocha-Gil-ly rebel / Amanda




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