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Pump - Sonic Extasy

Eingetragen von: Stefan Schulze

Wertung:
8 von 10 Punkten
Label:
Fastball
V.Ö. Datum:
25.09.2009
12 Tracks
Artistinfos: Pump
Pump Homepage PumpProfil bei MySpace Pump on LastFM

PUMP…. Keine Band, die 25 Jahre Bandgeschichte hinter sich hat, dafür aber klingt als wäre sie dem 80er Hardrock Sound entsprungen. Seit 2002 gibt es die Hardrocker, die mit „Sonic Extasy“ jetzt ihr dritte Studioalbum. Für mich ist das eine Drittlingswerk eine echte Überraschung. Denn die zwei Vorgänger „Against Everyone’s Advice (2004) und „Breakdown To Breakthrough“ (2006) waren mir bis dahin nicht wirklich ein Begriff. Doch wer sich den ersten Track „Ready, Aim & Fire“ mit dem schrillen ersten Gesangsparts und den geilen Gitarrenparts durch die Ohren blasen lässt, weiß wie erregend auch diese Art von „Blasen“ sein kann. Hätte Werner die Scheibe vor 20 Jahren schon gehört, hätte er seine Blödelversion von „Pump Up The Jam“ mit Sicherheit „Pump ab das Hardrock-Bier“ betitelt.

Als 79iger Baujahr habe ich die Sound Hardrock und Metal Sound eher bei den „Großen“ erhascht und bin als junger Teenager dann  de, „neumodischen“ Sound von Sepultura, dem Anfang der 90iger aktuellen Metallica Platten und dem Nirvana Trend erlegen. Heute freue ich mich um so mehr über den Bands wie Pump, die handmade Gitarrenrock der etwas härteren Gangart produzieren. Es gibt keinen Song, der stumpf daherdonnert! Alle Songs besitzen die Melodic Rock Kurve. Und so fährt man abwechslungsreichen den Gitarrenhals hoch und runter, hüpft über die Bundstäbe und fühlt fast bei jedem Song die Anschlagshände der beiden Gitarristen Aki Reissmann und Stef Bortello.

„Never“ ist ein richtiger Stampfer und es scheint als würde  Schlagzeuger Andy Minich sein Musikerkollegen unter einem Dach zusammenhalten. Einige Freigänge werden erlaubt. Darunter ein tolles Gitarrensolo. Insgesamt aber, hat der Mann hinter den Toms das sagen. Raucher? Dann Zigarette an, zurückgelehnt und das knapp 7-minütige Werk „Kiss Of Vodoo“ angehört. Eher die Ballade unter den insgesamt zwölf Songs. Und dazu noch etwas langwierig. Dieser Song hätte es nicht geschadet, ihn um drei Minuten zu verkürzen. Aber wahrscheinlich braucht Voodo-Zauber auch immer etwas bis er wirkt…. Mensch, kann es sein, dass man jetzt schon den powervollen Hardrock-Sound vermisst. Denn als es mit „Don’t Get Mad, Get Even“ eher gemächlichere Töne zu hören sind, mache ich mir so langsam sorgen. Mein Blutdruck sinkt. Daran kann auch leider der gute und melodisch klingende Refrain des Songs nichts ändern. „Burning Light“ verhindert zwar einen Schwächeanfall, doch leider können mich die Refrains auch hier nicht überzeugen. Weil diese im Gegensatz zu den Kopfnicken verursachenden Beats eher langweilig klingen. Doch mit „Ain’t Got Enough“ bin ich wieder voll da und Aufnahmefähig. Denn hier kommt weicht die Band erstmals von ihrem typischen Sound ab. Die tiefere Stimmlage und der etwas dreckiger klingenden Sound lassen einen aufhorchen. Toller Song der durch ganz besonders geile Gitarrenparts besticht.

Zugegeben, bei den ersten ersten Klängen der Albumballade „All I Could Bleed“ haben mich innerlich schon auf einen Jon Bon Jovi Schmalz Song vorbereitet. Auch wenn mich der mehrstimmige Refrain des Songs nicht vom Hocker haut, so ist das Gesamtprodukt....... hörbar! Doch zum Abschluss haben Pump ja dann wieder zwei klasse Songs: Der tief eindringende Sound von „Long Road To Nowhere“ sowie „Cry For The Moon“. Knapp 55 Minuten vergehen, bevor man das Album „Sonic Extasy“ durch hat. Und Reinhören lohnt sich wirklich. Fetter Sound, klasse produziert, toller Klang. Nur ganz wenige Tracks, auf dich ich beim Hören dieses Albums nicht ganz ab fahre...




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