Arkona - Goi, Rode Goi
von: Alexandra Ditz
Das 5. Album der Russen liegt nun mit seinen 14 Tracks vor mir, mein erster Kontakt mit der Band. Ich bin gespannt was mich erwartet, wurde mir doch schon oft von der Band vorgeschwärmt. Der Folk- Einschlag der Band ist nicht zu verkennen, ich fühle mich oft an mittelalterliches erinnert. Man muss es mögen, soviel steht schon jetzt für mich fest. Bei „Yarilo“ muss ich kurzzeitig schmunzeln, erinnert mich die Melodie streckenweise doch arg an Leslie Mandoki´s „Dschingis Khan“ und ich bin versucht mitzusingen, doch dann flötet und klimpert mir wieder der Einheitsbrei entgegen, in dem das ganze Album zu versinken scheint. Lediglich bei „Pritcha“ höre ich noch einmal auf: eingeleitet durch einen Monolog von Mascha wird das Lied sehr ruhig und balladesk um gegen Ende wieder in das gehabte Muster zu verfallen.
Der Einfluss russischer Weisen ist unverkennbar und die Texte sollen wohl sehr von slawischer Geschichte beeinflusst sein, jedoch verfüge ich über keinerlei Russischkenntnisse und verstehe kein Wort. Fans der Band und des Genres werden „Goi, Rode, Goi!!!“ sicher lieben, meins wird es wohl auch nach weiteren mehreren Hördurchgängen nicht werden.
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