Ministry - The Last Dubber
von: Alexandra Ditz
Mir liegt hier das Abschiedswerk der Truppe um „Alien“ Jourgensen vor, nach über 25 jährigem Bestehen mit einigen Umbesetzungen wurde das Ende der Band beschlossen. Zum Schluss gab es nochmal ein Industrialbrett voller energiegeladenen Remixen, die selbst mich zum Tanzen bringen würden, zumindest aber für VERDAMMT gute Laune im Auto an einem verschneiten, viel zu frühen Morgen sorgten. Die meiste Zeit dröhnen einem die Gitarren und Beats nur so um die Ohren und pusten auch die letzte Hirnwindung richtig schön frei, erst die erste Hälfte vom „Last Sucker“ Icke Remix gibt kurz Zeit zum Luftholen, bevor es wieder rund geht.
„Die in a crash“ bietet dann eine etwas längere Verschnaufpause und kommt als ein sehr tragendes Stück aus den Boxen, ich glaube am ehesten könnte man es als Elektrogoth bezeichnen. Nach dieser kleinen Entspannung reißen mich aber auch schon wieder dröhnende Beats und Riffs mit, die nächsten 3 Tracks (darunter die beiden „End of Days“ Teile) halten meine Augen offen und meinen Puls höher, als es Kaffee könnte. Dann ist auch schon das Ende gekommen: das CD und gleichzeitig das „End of Days“ of Ministry. „Last Sucker“ kommt dieses Mal im „Hardware Revamped“ Remix daher, am Anfang ist es sehr 80er – like, passend zum Gründungsjahrzehnt der Band, dann stampfen einem die Industrial Beats wieder entgegen, die aber durchgehend immer diesen coolen 80es Sound mitschwingen haben. Ein verdammt cooles Ende einer verdammt coolen Band!
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