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Nik Page - Rocketqueen

von: Michael Niehage
Wertung:
8 von 10 Punkten
Label:
Wannsee Records
V.Ö. Datum:
02.10.2009
13 Tracks
Artistinfos: Nik Page
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Es war still um Nik Page geworden. Er hat die letzten Jahre mit seinen Crossover-Projekt „Songs of Lemuria“ und dem Blind Passenger „Best of Album“ verbracht, aber nun ist er wieder da.

Nik Page ist schon ein wilder Feger, seit den 90ern im Musikgeschäft (mit den Blind Passengers) und zudem auch noch Autor und Maler. 2002 startete er seine Solo-Karriere mit dem Alben „Sacrifice“ und „Sinmachine“ ,die nicht nur durch den Page-Stil aufgefallen sind, sondern auch durch die vielen namhaften Gastmusiker wie z. B. Eric Fish (Subway To Sally), Alf Ator (Knorkator), Joke Jay (And One), die Letzte Instanz, Jürgen Engler (die Krupps), Sven Friedrich (Zeraphine / Dreadful Shadows), Joachim Witt, Tanzwut, Corvus Corax, Eva Pölzing (Blutengel), Angelzoom und Dirk Scheuber (Project Pitchfork).

Auch für sein neustes Werk hat Page wieder spannende Musikerkollegen eingeladen. An Bord sind neben Captain Page desWeiteren Psychobilly Legende Koefte De Ville (Mad Sin), "Mr. German Horrorpunk" Rod Usher (The Others), Mädchenschwarm Luminor (Ex-Cinema Bizarre) und Musical-Star Victoria Valo.

Auf dem Album sind 13 brandneue Pophymnen, die schnell ins Ohr gehen. Typisch Page, springt er zwischen Modern Wave, alternative Pop und Glampunk hin und her. Seine Lieder handeln vom Gotteswahn, von Glücksgefühlen (Goldene Zeiten) bis hin zu seinem Lieblingsthema Science Ficion (Voices from outer Space). Aber auch Sex (Sexdrive) kommt nicht zu kurz - wäre ja sonst nicht Nik Page ...

Ich bin begeistert, das Album hat den typischen 80er Jahre Popflair, klingt aber trotzden „neu“. Die überwiegend deutschen Texte prägen sich schnell ein und ruckizucki erwischt man sich beim Mitsingen.

Die Gastmusiker prägen die jeweiligen Songs mit Ihrem Stil. So ist in „Nie mehr“ (feat. Rod Usher, The Others) der Horrorpunk deutlich hörbar. Ebenso ist „Black Jack“ (feat. Köfte, Mad Sin) das wohl rockigste Stück des Albums.

Es ist beeindruckend, wie Nik Page die verschiedenen Stile einbaut und mit seinem eigenen mischt. Allein dieser Spagat zwischen allen Fronten macht das Album absolut hörenswert.

Mehr über Nik Page:
News 2009: Nik Page und ein Schuss Koefte de Ville
News 2010: Nik Page MCD & Videoclip
News 2011: Blind Passengers wird zur Band




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