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All Out War - Into The Killing Fields

von: Henning Moser
Wertung:
8 von 10 Punkten
Label:
Victory Records
V.Ö. Datum:
10.08.2010
9 Tracks
Artistinfos: All Out War
  All Out War on LastFM


Drei Jahre sind nun seit der letzten Veröffentlichung „Assassins In The House Of God“ ins Land gestrichen und nun tischen uns „All Out War“ mit „Into The Killing Fields“ im Jahr 2010 ein neues Album auf.

Sobald man die Platte in den Spieler legt räumt bereits der erste Riff des Albums im Song „Defiance Through Fear“ mit allen Spekulationen darüber auf, ob sich die Urgesteine des 90 er New York Hardcore in irgendeiner Weise verändert haben. Doch wenn man ehrlich ist, hätte dies auch niemand erwartet und so liefert auch die neue Veröffentlichung völlig kompromisslosen, metallastigen Hardcore, der „All Out War“ schon immer ausmachte.

Die Unveränderlichkeit dieser Band ist meiner Ansicht nach keineswegs negativ zu beurteilen, denn welcher Liebhaber dieser Band würde sich denn einer Veränderung des bewährten Brutalo-Hardcore Rezeptes Marke „All Out War“ erfreuen?

Jeder Song dieses Albums geht kompromisslos und gnadenlos nach Vorne, mit einer Mischung aus düsteren Metal-Riffs , Doublebaseattacken und den charakteristischen Vocals, die wie ein unnachgiebiger Wächter über der Brutalität dieses Albums zu wachen scheinen. Kein Song dieses Albums ist für mich besonders auffällig und Musikfreunde, die Abwechslung während eines Albums suchen, müssen ihre Suche bei „Into The Killing Fields“ erfolglos beenden, jedoch kommen in jedem Song alle Elemente zum Tragen, die die Freunde der härteren Gangart des Hardcore schon immer an dieser Band geliebt haben.

„Into The Killing Fields“ macht seinem Titel im Gesamten alle Ehre, der Vorschlaghammer wird in keinem Song dieser Platte aus der Hand gelegt und somit zieht sich der Bann der Zerstörung durch das komplette Album und jeder Song dürfte live jede Pit zum „Killing Field“ verwandeln. „Angel Among Demons“ ist mit 2:33 der mit Abstand kürzeste Song des Albums, dafür strotzt er aber noch mehr als alle anderen Tracks nur so vor Wut und Power. Mit dem Schlusstrack „Still Crucified“ schließt sich das Album und lässt hoffen, dass uns „All Out War“ auch in Zukunft noch das ein oder andere Album servieren werden, dass große Lust darauf macht mit einem Vorschlaghammer auf Zerstörungstour zu gehen.

Abschließend bleibt mir zu sagen, dass „Into The Killing Fields“ all diejenigen, die „All Out War“ schon immer geliebt haben und brutalen metallischen Hardcore mögen, mehr als zufriedenstellen wird und in puncto Kompromisslosigkeit keine Wünsche offen lässt. Musikfreunde, die Abwechslung, Melodienreichtum und etwas Anderes als kompromisslose Härte suchen, werden wohl keinen Zugang zu diesem Album finden. Fazit: „All Out War“ bleibt „All Out War“ und das Album knüpft nahtlos an seine Vorgängeralben an. Durchaus empfehlenswerte Scheibe!




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