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Made Of Hate - Pathogen

von: Stefan Schulze
Wertung:
5 von 10 Punkten
Label:
AFM Records
V.Ö. Datum:
27.08.2010
8 Tracks
Artistinfos: Made Of Hate
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Melodic Death Fans aufgepasst. Was hier als Power Metal Album angekündigt wurde, entspricht eher dem Stil von Children Of Bodom und so werden sich eher Fans dieses Genre mit dem neuen Album „Pathogen“ der Warschauer Metaller MADE OF HATE anfreunden können.  Starke Gitarrenriffs, eingängige Refrains und mittreissende Melodien finden sich zahlreich auf diesem Album. Doch stark ausbaufähig sind die Growls und Shouts von Sänger Radek, der mich während des gesamten Albums nicht wirklich überzeugen. Musikalisch klingen die Songs weitaus ausgereifter und frischer, dass merkt man immer wieder an den instrumentalen Parts. Ist das vielleicht auch der Grund warum die Band die instrumentalen Parts in einigen Liedern solange zulässt?

Gerade bei Songs „You, Departed“ wird deutlich, dass sich die Stimme von Sänger Radek nicht wirklich einfügen lässt. Hier passt es gar nicht. Erst als die Background Vocals beim Refrain einsetzen, kann man hat man wieder ein Bild vom gesamten Song vor den Augen.  Gut hingegen gefällt mir der Song „I Can’t Believe“… den hier hat man endlich mal das Gefühl, dass der Gesang die persönliche Note des Songs ausmacht. Richtig melodisch wird’s dann mit dem Song „Lock’n’Load“ , dessen schnellen Drumparts und Gitarrenriffs zu Beginn des Songs Lust auf mehr machen. Doch als nach vierzig Sekunden die Lyrics einsetzen, ist der Spaß auch schon wieder kaputt. Der Sound selbst hat Potential und man hätte weitaus mehr daraus machen können. So ist das Ergebnis leider einfach nur Schwach.

Insgesamt befinden sich acht Tracks auf dem Album. Darunter natürlich auch der Titeltrack „Pathogen“.  Der erste Eindruck ist sehr verwirrend, weil der doch gemäßigte Sound durch das „laute“ Gegröhle von Sänger Radek unterbrochen wird und einem der Sinn dieses überdurchschnittlichen lauten Gesangs nicht ganz klar wird. Aber nach mehrmaligem Durchhören,  kann mich auch der Song überzeugen. Gerade auch durch die tollen Gitarrensoli-Parts, denn spätestens da passt sich der Sound dann nämlich mal seinem Sänger an.

„Pathogen“ ist und bleibt ein durchwachsenes Album. Ja, es gibt die mittreißenden Songs, die aber  auch immer wieder zahlreiche Makel mit sich tragen.  Insgesamt ist mir das Album zu ungenau abgestimmt. Das betrifft in erster Linie den Gesang. Hier ist dringend Besserung nötig. Ansonsten kann man den Melodic Death Fans das zweite Album der Band zumindest zum Reinschnuppern empfehlen… und da gibt’s genügend Online Plattformen, die das erst einmal kostenlos erlauben. Wer dann zugreifen will…. Bitte schön… bei mir ist erreicht das Album leider nur Mittelmaß-Status!

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