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Red XIII - Better Safe Than Sorry

von: Henning Moser
Wertung:
7 von 10 Punkten
Label:
Rising Records
V.Ö. Datum:
05.11.2010
10 Tracks
Artistinfos: Red XIII
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Mit “Better Safe Than Sorry” liefern “Red XIII” aus Blackpool ihr Debütalbum ab und mir bleibt bereits zu Beginn nur zu sagen, dass man in keiner einzigen Sequenz dieses Albums wirklich merkt, dass es sich hier um das Debütalbum einer Band handelt, die noch ganz am Anfang ihrer musikalisches Karriere steht.

Bereits der erste Song “Doin` It For The Beatdown” beginnt passend zum Songtitel sehr beatdownlastig und die technische Versiertheit der Band lässt sich trotz der Kürze des Songs bereits erahnen. Im zweiten Song “Pyramids” offenbart sich dann in vollem Maße die abwechslungsreiche, zuweilen sogar atmosphärische Mischung aus Deathcore, Metalcore und einem Schuss Beatdown. Das Ende des Songs ist sogar etwas ruhiger gestaltet, was sich aber in das Songganze sehr gut einfügt.

Durch das gesamte Album ziehen sich tonnenschwere Moshparts und die Vocals werden sowohl gekreischt, als auch gegröhlt, was den gesamten Sound noch abwechslungsreicher macht, als er durch diverse Melodie und Tempowechsel ohnehin schon ist. Der ruhige, sehr schöne, atmosphärische und rein instrumentale vierte Song “You Know Me” bietet bei der Härte des gesamten Albums ein wenig Entspannung und passt außerdem sehr gut ins Albumganze.

An diesen Song schließt sich direkt “When In Rome” an, der sehr innovativ beginnt und sich dann in technisch hochwertigem Metalgeballer ergießt. Im Gesamten bleibt zu sagen, dass sich die Lieder des Albums gewissermaßen ähneln, jedoch trotzdem jeder Song einen eigenen Charakter besitzt. Technisch ist am ganzen Album sowieso nichts auszusetzen, wobei hier besonders die hochwertige Gitarrenarbeit, sowie die ausgesprochen starke Drumarbeit in den Gehörgang gehen. Alle Instrumente wirken klasse aufeinander abgestimmt und die junge Band weiß daher nicht nur durch Geschwindigkeit zu überzeugen.

Der mit 01:17 sehr kurze Song “It Would Be Spiteful” erweckt einen sehr unheilverkündenden Eindruck und enthält auch elektrische Beats. Das furiose Ende bereitet auf die letzten 2 Songs des Albums vor, die noch einmal an die vorherigen Songs anknüpfen und in denen sich demzufolge die anspruchsvolle Mischung aus Metalcore und Deathcore fortsetzt.

Das Album endet so, wie es eigentlich die ganze Zeit verlief, weist im Gesamten keine offensichtlichen Höhen und Tiefen auf und kein Song sticht wirklich aus dem Albumganzen heraus, was jedoch wohl daran liegt, dass das gesamte Album als sehr stark bezeichnet werden kann und auf hohem Niveau verläuft.

Fazit: “Better Safe Than Sorry” besteht aus allen Elementen, die sich ein Metalcore/Deathcore Fan wünscht: Starke Instrumenalarbeit, sich durch jeden Song ziehende tonnenschwere Moshparts, verschiedenartige Vocals und Gangshouts. Für Freunde dieses Musiksektors daher uneingeschränkt empfehlenswert! Von “Red XIII” wird man in Zukunft aller Voraussicht nach noch einiges hören, auch wenn sie den Sound des Metalcore mit diesem Album nicht neu erfinden. Dieser jungen Band ist in Zukunft noch so Einiges zuzutrauen und man darf auf ihre weitere Entwicklung gespannt sein.




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