Crystal Tears - Generation X
von: Stefan Schulze
Bereits im Juni diesen Jahres erschien das neue und damit zweite Album "Generation X" der griechischen Power / Melodic Metaller CRYSTAL TEARS. Im August 2008 verkündete die Band die verpflichtung von Shouter Ian Perry, der nicht nicht nur das Niveau, sondern auch die internationale Anerkennung anheben sollte. Stimmlich hat die Band mit dem ELEGY Fronter natürlich eine gute Wahl getroffen. Denn bei den niederländischen Metallern hat der Sänger schon einen starken Eindruck beim - nicht nur - 1997 erschienen Album "State Of Mind" hinterlassen.
Und der kommt schon bei den ersten drei Titeln gut zur Geltung. Doch erstmals bei "Empty Paradise" wird eine besondere Note gesetzt. Vielleicht deshalb, weil die Gitarre die Stimme in einer Strömung wiegt, die alles mit sich reisst was ihr in den Weg kommt. Außerdem lässt Ian auch mal die Regler für Stimmenverzerrungen zu. Doch insgesamt muss man leider sagen, dass mit Ausnahme dieses Songs, der übrige Sound eher zu wünschen übrig lässt. Es zum Teil krächzt es und die Gitarren wirken oft schrammelig. Das dies von Band und Produzenten gewollt ist, ist klar. Allerdings wird das bei über meist vier Minuten langen Song auch schnell nervig. Ebenso hat das den Effekt (wie beim Song "Crystal Tears"), dass des Sound einfach dröhnend wirkt.
Während Perry bei vielen Songs, insbesondere "Rock Until We Fall" auf ganzer Linie überzeugen kann, kann man das vom Rest nicht behaupten. Und das zieht sich auch bis zum letzten Song und damit dem Titeltrack des Albums so hin. Der letztgenanten Track kann dafür aber mit tollen Gitarrenparts begeistern. Für mich persönlich ist die Hauptschwäche wirklich, dass einige Songs einen Schädel hinterlassen, als hätte man die Nacht zuvor einen über den Durst getrunken. Bitte nicht falsch verstehen, das schon OK! Aber eben nicht immer.
News 2010: Crystal Tears bei 7HARD
fuer neues Layout ohne Review: Crystal Tears - Generation X
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