Onslaught - Sounds Of Violence
von: Kai Paetsch
Verdammt und Zugenäht! Wenn ihr das neue Eisen von Onslaught in Eure Player schiebt, solltet Ihr mit allem rechnen! Wenn einem der Opener „Born For War“ aus den Boxen um die Ohren gehauen wird, beginnt die wilde Achterbahnfahrt in die Welt des Thrash, wie ich sie schon lange nicht mehr erlebt habe. Feinstes Old-School Geballer auf ganzer Strecke. Nix mit Nu-Metal meets irgendwas anderes. Keine Growl und Clean Vocals Abwechslungen. Kurz: kein Schicki-Micki. Der Rundling knallt so dermaßen und auch die Songs, bei denen das Gaspedal mal nicht voll durchgedrückt werden („The Sound Of Violence“, „Code Black“ ) passen perfekt in die Stimmung.
Der Sound ist den Jungs um Nige Rockett von Producer Jacob Hansen (u.a. Volbeat, Maroon, Heaven Shall Burn) auf den Leib geschnitten worden. Wie ich bereits erwähnte: keine überproduzierte, sterile Speed-Orgie, sondern ein Hassbatzen, bei dem man die Herkunft der Jungs quasi schmecken kann.
Meine Anspieltips: „Born For War“ und „Code Black“.
Die einzige Sache, die ich nicht verstehe ist, warum die Jungs die Cover-Version „Bomber“ als Single ausgekoppelt haben. Eigentlich hätten sie das gar nicht nötig gehabt, denn die Platte hat reichlich eigene Hits aufzuweisen. Eine ganz klare Kaufempfehlung an alle Thrash-Fans und für mich bereits jetzt ein Meisterwerk des Jahres 2011.
Verpasst Sie nicht auf der anstehenden Clubtour im Frühjahr mit Suidakra und Debauchery!
This is the Sound of Violence!
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