Kaizers Orchestra - Violeta Violeta Vol. 1
von: Ina Warnebold
Eigentlich wäre es wohl schön, wenn man bei einer Trilogie wüsste worum es eigentlich geht. Da die sechs Norweger ihrem Stil treu geblieben sind und natürlich alles in ihrer Heimatsprache vertont haben, ist für unsere – nicht norwegisch geschulten Ohren – kaum erkennbar, worum es eigentlich geht.
Aber: Das muss man auch gar nicht!
Das sechste Studioalbum schafft es sofort ins Ohr zu gehen und sich auf die diversen Festivals zu träumen, wo die Jungs sicher eine große Anhängerschar erfreuen würden.
Der Hörer sollte sich auf eine kleine Reise einlassen, wenn er sich auf den Gesang von Janove Kaiser einlässt. Vom hohen Norden geht es nach Osteuropa und manchmal hat man das Gefühl in einer musikalischen Zeitmaschine zu sitzen, die den Hörer mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit durch die Platte leitet.
Für alle von Euch, die Lust an experimenteller Musik haben, dennoch den guten alten Punkrock verehren und sich mitreissen lassen sei „Violeta, violeta I“ wärmstens zu empfehlen. Ein ehrliches Album, was einfach Spaß macht kommt da aus Norwegen auf uns zu.
Und damit ihr was zum Freuen habt: bis Ende 2012 werden wir erfahren, wie die Geschichte weitergeht. Wem bis dahin langweilig wird sollte sich mal unter www.kaiserz.de umschauen. Vielleicht wisst ihr dann auch, was ihr da eigentlich hört. Oder ihr lernt in der Zwischenzeit einfach norwegisch.
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