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One Man Army & The Undead Quartett - The Dark Epic

von: Kai Paetsch
Wertung:
9 von 10 Punkten
Label:
Massacre Records
V.Ö. Datum:
25.02.2011
9 Tracks
Artistinfos: One Man Army & The Undead Quartett
 One Man Army & The Undead QuartettProfil bei MySpace One Man Army & The Undead Quartett on LastFM


Lange ist es her, seitdem Herr Lindstrand und sein untotes Quartett neues Material herausgebracht haben. Zumindest lange, wenn man sich den Backkatalog des  Schweden-Fünfers anschaut. Bislang haben sie immer im Abstand von einem Jahr eine neue Scheibe auf den Markt gebracht. Zwischen „Grim Tales (2008)“ und dem aktuellen Werk „The Dark Epic“ lagen jetzt immerhin 3 Jahre dazwischen, die wohl aufgrund diverser Line-Up Wechsel und internen Probleme zustande gekommen sind. Um es gleich vorweg zu nehmen: geschadet hat es nicht! Was am Vorgänger von einigen Fans bemängelt wurde, ist hier (fast) nicht mehr auszumachen. Die angebliche Eintönigkeit, mit der der Vorgänger „gesegnet“ war, ist absolut nicht vorhanden.  

Es erwartet den geneigten Hörer eine Melange aus brettharten Thrash-Parts mit dem von Johan Lindstrand gewohnten aggressiven Gebelle einerseits und langsameren, sehr melodiösen Parts, in denen man schon fast eine gewisse Eingängigkeit ausmachen kann.  Der Titeltrack „Dark Epic“ spricht für sich! Ich stoße mich ein wenig an dem Begriff Death Metal, der der Band immer noch anhaftet, denn dieses Werk ist eindeutig eine Thrash-Granate nahezu erster Kajüte.  Das merkt man auch an der Produktion, die von Jonas Kjellgren ausgeführt wurde. Knackig, Schnörkellos und genau auf den Punkt. Und auch das Cover wurde von keinem Geringeren als Björn Goosses von Killustrations gemacht. Goosses startet gerade mit seiner eigenen Thrash-Truppe The Very End durch.

Wie gesagt, Death Metal höre ich recht wenig in dem neuen Werk, aber das ist meiner Meinung nach ein Pluspunkt des Albums. Thrashfans und vielleicht der eine oder andere Banger, der bislang nicht viel mit One Man Army And The Undead Quartet anfangen konnte, können sich dieses Werk ohne Bedenken in den Einkaufskorb legen und auf der nächsten Party das eine oder andere Bier dazu verköstigen.

Meine Anspieltips: Inside The Head Of God, Dark Epic

Mehr über One Man Army & The Undead Quartett:
News 2011: One Man Army And the Undead Quartett trennen sich von Gitarristen




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