Days Of Anger - Death Path
von: Kai Paetsch
Schweden ist seit einiger Zeit ein konstanter Lieferant für neuen Stoff für das metallische Lager. Egal ob Stoner Rock, Black oder Death Metal. Im hohen Norden hat eine starke Produktivität eingesetzt. Und nun gibt es das Debut Album der Thrasher Days Of Anger. Laut Info hat sich die Band in einem kleinen Ort zusammengefunden, der von der Pop Musik dominiert wurde. Also ist es kein Wunder, dass sich die Jungs auf „Death Path“ in bester Thrashmanier die Seele aus dem Leib brüllen.
Was wir hier zu hören bekommen ist zeitgemäßer Thrash in Stile von Testament oder Exodus. Garniert wird das Ganze noch mit einzelnen Hardcore Parts. Das Album macht beim hören Spaß, insbesondere die etwas trägeren Songs ( Stone Cold Killer) haben Wucht. Der Gesang nervt nicht, sondern fügt sich passend in die Songstrukturen ein. A pro pos Songstrukturen: was man beim genaueren hinhören alles an artfremden Tönen vernimmt, ist mitunter schon interessant. Das eine Mal meint man, Anleihen von Down zu hören (Spit On Your Grave), während man auf der anderen Seite das harte Riffing Slayers adaptiert hat (Damaged). Und auch ein wenig Pantera darf nicht fehlen (Hands Of Evil).
Alles in allem ein gelungener Einstand. Und für Musikfreunde, die auch gerne mal den Fuß vom Gas nehmen und etwas gemächlicher die Straße entlang fahren, ein unbedingter Tip hier mal Reinzuhören. Acht Punkte gibt’s nur, damit ich mir für die folgenden Platten noch Steigerungen erlauben kann.
Anspieltips: One Way Ticket Down (To Hell), Spit On Your Grave
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