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Flatfoot 56 - Black Thorn

von: Kai Paetsch
Wertung:
9 von 10 Punkten
Label:
People Like You Records
V.Ö. Datum:
14.02.2011
14 Tracks
Artistinfos: Flatfoot 56
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Irish Folk gemixt mit einer Prise Punk’n’Roll scheint in diesen Tagen ein großer Renner zu sein. Anders kann ich es mir nicht erklären, das in den letzten Wochen einige Releases, die man diesem Genre mehr oder weniger zuordnen kann, auf den Markt geworfen werden.  Nun, die neue Scheibe des Genre-Primus Dropkick Murphys steht ja nun auch bereits in den Startlöchern.

Eine dieser Rundlinge ist das Album „Black Thorn“ der Band Flatfoot 56 um die drei Chicagoer Brüder Tobin (v/g), Justin (d)und Kyle (b) Bawinkel. Verstärkt werden sie von Eric McMahon (Dudelsack) und Brandon Good (Mandoline). Da dieses Album in den USA bereits zum St. Patricks Day am 17. März 2010 erschien und mit einigen Vorschusslorbeeren versehen wurde, bin ich gespannt, was mich erwartet.

Also, schnell Play gedrückt und die Reise geht los: nach einem stimmungsvollen Intro gespickt mit ein paar essentiellen Fragen („Tired of the everyday grind? Want to get away from it all? Dream of a life of romantic adventure? And the answer is a strong response… We offer you The Escape”) geht es gleich auch schon ordentlich los. Man hört wirklich die Stromgitarren in einer positiven Lautstärke aus den Boxen klingen. Wo andere Bands mehr Gewicht auf die Flöten, Dudelsäcke etc. legen, wird hier richtig gerockt. Der Gesang kommt räudig daher, als wenn Tobin sich vorher noch schnell eine Flasche Connemara zum aufwärmen hinter die Binde gekippt hat. Auch ist die Ausgewogenheit der Songs nahezu optimal. Hier überwiegt ganz klar der Strom der Gitarren. Und ein sehr positiver Aspekt ist das Fehlen jeglicher Coversongs!  Und auch die folkigen und langsamen Stücke der Marke „Shiny Eyes“ oder „Son Of Shame“ machen Laune!

Fazit: ein rundherum gelungenes Album! Hieran sieht man, dass man auch außerhalb von Boston und Los Angeles sehr guten Celtic Punk Rock machen kann! Die Working Class Attitüde nimmt man den Jungs auch ab, denn wo passt sowas besser hin als in die Industriestadt Chicago? Da müssen sich andere mächtig was einfallen lassen, um hier mitzuhalten. Ich wird mir gleich mal den Backkatalog besorgen …

 Meine Anspieltips: Stampede, Born For This, Shiny Eyes, Son Of Shame

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