Despite - Clenched
von: Kai Paetsch
Despite aus Göteborg in Schweden werden von einigen Menschen gerne in einem Atemzug mit Bands wie In Flames, The Haunted oder Dark Tranquility genannt. Ich frage mich, wie einem solche Vergleiche auch nur ansatzweise in den Kopf kommen können, wenn man ein Werk wie das neue Album „Clenched“ zu hören bekommt. Angefangen vom Sound, der mich schauerlich ein wenig an ein bestimmtes Album einer Band aus San Francisco erinnert bis hin zu den sich immer wiederholenden Grooves und dem ewig gleichen Gesang von Sänger Alex Lösback.
Selbst nach mehrmaligem Durchlaufen der 10 Tracks komme ich auf keinen gemeinsamen Nenner mit der Scheibe. Manche Lieder fangen stark an (All the Eights), driften dann aber stark ab in Richtung Langeweile. Positive Momente können da aber auch nicht die spartanisch eingesetzten Keyboardparts setzen, da sie viel zu sehr im Hintergrund angesiedelt sind. Ein lichter Moment ergibt sich aber am Ende der CD mit dem Song „The Cause And Solution“. Hier wird mit einer unbekannten Gastsängerin ein klein wenig Abwechslung in die sonst eher tristen Songstrukturen gebracht.
Schade, ich hatte mir von dem Album wirklich mehr erhofft. Da wurde bei den Vorankündigungen wohl ein klitzekleines Bisschen übertrieben. Punkte gibts drei. Je einen für "...Of The End", "The Cause And Solution" und den Umstand, daß es mit der nächsten CD nur besser werden kann.
Anspieltipps: ?
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