Casey Jones - I Hope We're Not The Last
von: Gerrit "Boomcat" Andresen
Mit einer erfrischenden kleinen Hardcore- Brise bin ich in Form des aktuellen Albums der Band Casey Jones beglückt worden. Das gute Stück trägt den Titel „I hope we’re not the last“ und bietet klassischen Melodic Hardcore zwischen Mid- und Up- Tempo. Beim Hören der Platte wundere ich mich weshalb ich vorher noch nie etwas von den Jungs gehört habe, obwohl es die Band angeblich schon seit 2003 gibt und ich diese Art Musik quasi mit der Muttermilch aufgesogen habe.Wie dem auch sei… das was ich hier höre macht Spaß! Viel Spaß sogar. Gut, das Rad wird nicht neu erfunden, aber ich denke das bezweckt die Band auch gar nicht.
Dies könnte die Hardcore- Sommer- Platte des Jahres 2011 werden, soviel sei schoneimal gesagt. Bis auf eine Ausnahme knackt kein Song die 3 Minuten- Marke; so lob’ ich mir das!
Fans von, sagen wir mal, Boysetsfire sollten hier unbedingt mal reinhören. Oder von allen Victory Records- Bands. Bei manchen Gitarren- Passagen fallen mir sogar finnische Punkbands wie Phoenix Foundation etc. ein, aber genug der Vergleiche. Saucoole Songtitel wie „If James Hetfield can stay straight edge, anyone can“ oder „Fisherprice, my first friends” passen in die positive Ausstrahlung der Band.
T- Shirt und Bermuda- Hose raus, Schädel rasieren und zu diesen Klängen mit den Kumples feiern, prügeln oder wasauchimmer. Das die Band u.a. aus Ex- Mitgliedern von Evergreen Terrace besteht und sich dem Straight Edge- Lifestyle verschrieben hat, ist nur eine Randnotiz! Daumen hoch!
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