Destrophy - Cry Havoc
von: Kai Paetsch
„Cry Havoc“ heißt der fünfte Output des Vierers DESTROPHY aus Des Moines, Iowa und um es vorab zu sagen: was uns hier erwartet, ist ein sehr geradliniges und Album, welches fast als Metal-Album zu bezeichnen ist. Aber auch nur fast. Ich denke, viel wohler fühlt es sich im Alternative Rock Stall. Destrophy sind dafür bekannt, ihren Stil auch mal komplett zu ändern, wenn es denn verkaufstechnisch Vorteile bringen kann. Und so werden einem auf „Cry Havoc“ 10 Tracks ein ordentliches Mainstream-Brett geboten, welches auch mal in etwas heftigere Gefilde abdriftet (All My Life). Aber überwiegend herrscht eine Stadion-kompatible Mischung aus hartem Rock und soften Balladen. Nichts tiefgründiges, aber zur Beschallung bei einem lockeren Spieleabend oder ähnlichen Aktivitäten durchaus zu gebrauchen. Ein Manko ist die Spielzeit, welche mit knapp 31 Minuten doch etwas kurz ausfällt. Freunde lockerer Musik im Stile von Nickelback und Konsorten können hier bedenkenlos zugreifen.
Meine Anspieltipps: Cry Havoc, All My Life, It Ends Tonight
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