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Black N' Blue - Hell Yeah

von: Tim Rauße
Wertung:
8 von 10 Punkten
Label:
Frontiers Records
V.Ö. Datum:
13.05.2011
14 Tracks
Artistinfos: Black N' Blue
 Black N' BlueProfil bei MySpace Black N' Blue on LastFM


Was gibt es zu dieser Scheibe zu sagen – die Band war in den 80ern ziemlich erfolgreich, in 1984 brachten sie ihr Debut bei Geffen raus, platzierten in der Folgezeit den ein oder anderen erfolgreichen Song und werden gerne im Zusammenhang mit Kiss erwähnt, weil sie 1986 von Gene Simmons produziert wurden – an dem damaligen Album Nasty Nasty wirkte auch Sebastian Bach mit (Skid Row), 1989 kam der Split der Band und 2003 fand man sich wieder zusammen – ohne den ursprünglichen Gitarristen Tommy Thayer, der inzwischen bei Kiss angeheuert hatte. Und dieses Jahr gibt es „Hell Yeah“ auf die Ohren. Ein Album, auf dem uns die Jungs aus Portland 14 neue Songs präsentieren.

„Neu“ ist dabei relativ: Erwartungen dahingehend, dass die letzten 30 Jahre der Musikentwicklung irgendwelche Spuren hinterlassen hätten, würden enttäusch. Ist das schlimm? Manch einer von uns Rockern hat sicherlich nichts dagegen einzuwenden, dass manche Bands noch immer genauso klingen, wie man es von ihnen erwartet. Hier gibt es handgemachten, eingängigen Rock’n’Roll – nichts Neues – handwerklich aber gut gemacht, mit einem Hauch Glam Rock und das ganze vernünftig produziert. Hymnenmäßig bei der Mid-Tempo-Nummer „Fools Bleed“, augenzwinkernd bei „Jaime’s Gott the Beer“ (Please bring it here) und Songs wie „Angry Drunk Son of a Bitch“ verpassen uns den erforderlichen Tritt in den Allerwertesten. Insgesamt ein stimmiges Album – keine Überraschungen, keine Charts – just Rock’n’Roll.




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