Otep - Atavist
von: Kai Paetsch
Das One-Woman Bandprojekt OTEP um Frontfrau Otep Shamaya legt mit „Atavist“ nun den 5. Longplayer seit Bandgründung vor. Um mal meine Wertung vorab preiszugeben möchte ich „Atavist“ als ziemlich durchwachsen einstufen. Zum einen, weil mich solche Songs wie „Drunk On The Blood Of Saints“ oder „Remember To Forget“ nicht wirklich umhauen weil man sowas wirklich schon zu oft gehört hat. Und Sachen wie „Atavist Animus“ , „Baby’s Breath“ oder „Bible Belt“ tragen nicht gerade dazu bei, die Scheibe eingängiger zu gestalten. Aber auf der anderen Seite stehen mit „Fists Fall“ oder „Stay“ durchaus gute Songs dagegen. Diese machen Spaß, obwohl sich das Thema „Nu-Metal“ ja nun doch in den letzen Jahren etwas zerlaufen hat. Es ist also ein 50/50 Ding. Ob das für ein gutes Album ausreicht, muss der geneigte Hörer ganz allein entscheiden.
Fazit: obwohl „Atavist“ durchaus gute Momente hat, werden diese von den eher Durchschnittlichen Kompositionen eingeholt. Für mich ist es ein stetes Auf und Ab der Gefühle. Ich finde es trotzdem immer wieder faszinierend, wie wandlungsfähig die Stimme von Frau Shamaya ist: von melodiösem Gesang bis hin zum beinahe hysterischen Gekreische ist in ihrem Repertoire alles vertreten.
Anspieltipps: I, Alone , Fists Fall, Stay
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