Atlas Losing Grip - State Of Unrest
von: Henning Moser
Label:
Black Star Foundation Records
V.Ö. Datum:
27.05.2011
13 Tracks
Artistinfos: Atlas Losing Grip

"Atlas Loosing Grip", die Band um den früheren "Satanic Surfers"-Sänger Rodrigo Alfaro präsentieren mit "State Of Unrest" ihren neuesten Longplayer, der es, um es schon vorab kurz zu sagen und nicht zu viel zu verraten, gelinde ausgedrückt, in sich hat.
Das Album beginnt mit dem Song "Logic" und es wird direkt klar, dass es sich auf dieser Scheibe um allerfeinsten Melodic Punkrock/Skatepunk drehen wird, weiter geht es im Anschluss mit "Bitter Blood" und ich muss zugeben, dass zumindest ich persönlich spätestens an diesem Punkt vollkommen von diesem Album ergriffen wurde.
Der nachfolgende Song "All In A Days Work" hat absoluten Ohrwurmcharakter und eine unglaublich tolle Melodie, die sich mit ziemlicher Sicherheit in den Gehörgängen der meisten Hörer bzw. Hörerinnen festsetzen wird.
Die Tracks 4 und 5 "Unrest", sowie "Different Hearts, different Minds" stehen "All In A Days Work" in puncto Melodie und Ohrwurmcharakter keineswegs nach und versprühen eine positive Energie, die schon fast unbeschreiblich ist. Wenn nicht das gesamte Album einfach nur klasse wäre und gleichbleibend auf einem sehr hohen Niveau verlaufen würde, wäre "Different Hearts, different Minds" für mich der Höhepunkt dieses Albums.
"Closer To The End" ist noch ein weiterer absoluter Knallersong mit tollem Backgroundgesang und kann meiner Meinung nach durchaus als eine Skatepunk-Hymne betrachtet werden, die einem einfach riesige Lust macht auf einem Konzert der fünf Jungs zu sein und vor der Bühne lauthals mitzusingen.
Das Album verläuft bis zum dreizehnten Song "Heartsease" gleichbleibend stark und weist an keinem Punkt auch nur eine einzige Schwäche auf, dieses Album ist einfach eine überaus gelungene Kombination aus charismatischem Gesang, powervollen Backingvocals, sowie frischen und powervollen Melodien, die aus der souveränen Instrumentalarbeit resultieren und das ganze Album unglaublich nach Vorne treiben.
Mir bleibt nichts Anderes übrig, als für dieses Meisterwerk eine uneingeschränkte Empfehlung auszusprechen und das nicht nur für Freunde/Freundinnen des melodischen Punkrock/Skatepunk, der hier mit einem natürlichen und wunderbaren Oldschool-Charme, der "Atlas Loosing Grip" innewohnt, kombiniert wird.
Fazit: Unbeding zulegen, ihr werdet eine Menge Spaß mit dieser Platte haben!
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