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Dead Class, The - Stick

von: Henning Moser
Wertung:
9 von 10 Punkten
Label:
Antipop
V.Ö. Datum:
07.11.2010
11 Tracks
Artistinfos: Dead Class, The
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Ach wie schön sind doch die Tage, an denen mal wieder ein waschechtes und ganz klassisches Punkalbum auf dem heimischen Computer eintrudelt. Diese Tatsache bedeutet zwar noch lange nicht, dass man es mit einem guten Punkrockalbum zu tun hat, im Falle von The Dead Class aus Irland trifft dies aber voll und ganz zu, denn außer die Qualität der Aufnahme des Albums verrät nicht wirklich etwas, dass man es hier mit einer Band zu tun hat, die es erst seit ca. 5 Jahren gibt, denn alles was die Jungs auf dieser Platte abziehen klingt auf fast unverschämit gute Weise nach ganz klassischem 80er-Jahre Punkrock.

Die sehr spezielle Stimme von Villy erinnert über große Phasen stark an Jello Biafra und somit an die Dead Kennedys, jedoch gibt die Band sich auf "Stick" keineswegs nur mit einer einfachen Kopie des althergebrachten zufrieden, sondern mischt auch sehr innovative, etwas modernere Elemente in ihren klassischen Punkrock ein, was in meinen Augen zu einer sehr individuellen Note der ganzen Platte führt.

Kurz gesagt macht es einfach nur riesigen Spaß, den drei Iren bei ihrem sehr gut beherrschten Handwerk zuzuhören, bei diesem Album ist es allerdings schwer, ein Highlight herauszustellen, denn in diesem Falle ist einfach das Ganze wunderbar gelungen und das gesamte Album weist eigentlich an keiner Stelle eine Schwäche auf. Ein absoluter Party- und Mitgröhlkracher ist mit ziemlicher Sicherheit "Dead End", um nur ein Beispiel aufzuführen.

Fazit: Bei dieser Scheibe bleibt mir gar nicht viel mehr zu sagen, als dass man sie einfach gehört haben sollte, denn jeder, der auch nur im entferntesten eine Affinität zu klassischem Punkrock hat oder auch einfach nur den häufig produzierten Einheitsbrei satt hat und einmal wieder eine richtig gute, abwechslungsreiche, innovative, charismatische und doch klassische (Diese Kombination geht gar nicht? Dann lasst euch von "The Dead Class" eines besseren belehren) Platte hören möchte, ist hier definitiv an der richtigen Stelle. Für dieses Album kann man ruhig bedenkenlos in die Tasche langen und zugreifen!

 




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