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Angel City Outcasts - Deadrose Junction

von: Stefan Schulze
Wertung:
8 von 10 Punkten
Label:
People Like You Records
V.Ö. Datum:
16.06.2006
14 Tracks
Artistinfos: Angel City Outcasts
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Alex Brugge (vocals(, Alex Zabolotsky (bass), Tak Boroyan (guitar), Bob Zamudio (guitar) und Drumer Ryan Markley stammen aus Los Angeles und haben - wie sie selbst sagen - Street-Punk-Rock-and-Roll mitgebracht. 14 Songs wurden innerhalb von 56 Minuten verabeitet. Erst wenige Jahre (seit 2002) ist die Band aus LA in der jetzigen Konstellation zusammen. Ursprünglich gegründet aus den Punkbands Youth Rebellion und Broke 'til Thursday, veröffentlichen Sie nun den Nachfolger ihres 2005 erschienenen Albums "Let It Ride" erneut bei People Like You Records.

 
Mit klassischen Rock schallt "Made For This" in die heiligen Wände des TurnToRock.de - Redaktionswohnzimmers. Mit Punk hat das nicht mehr viel zu tun. Eher nen Schuss Guns'n'Roses der mit weiteren Hardrock-Einflüssen namenhafter Bands gekennzeichnet ist. Eine Länge von 4:28 Minuten ist hier allerdings etwas mehr als nur zu lang. Denn schon nach der Hälfte ziehen sich die hymnenhaften vocals eine schleimige Spur Poserrock hinterher. Rockiger und genau meinen Geschmack trifft da direkt der zweite Song "Down Spiral", der nicht nur kurzweiliger als der Vorgänger, sondern auch "glaubwürdiger" rüberkommt.

  
Leider überträgt sich der Trend des ersten Songs auch auf die ganze Platte. So sind 4 Minuten Durchschnittslänge der Songs eigentlich kein Beinbruch, aber viele verschnörkelte Passagen lassen Sinn und Zweck nicht ganz erkennen und sorgen schnell für die Betätigung der "Skip"-Taste des CD Players. Wobei Songs wie der rein Intstrumetale "Bleeding Heart Saloon", "Outcast Rock'n'Roll" oder "Horns N Saloon" ganz klar richtungsweisend die weitere Entwicklung bzw. Rückentwicklung dieser Band vorbestimmt. Zumindest wenn es nach meiner Nase gehen sollte.

  
Insgesamt eine gelungene Rockplatte, die allerdings meiner Vorstellung von Street-Punk-Rock-and-Roll nicht ganz gerecht wird. Das liegt in meinen Ohren allerdings zumeist an den Images and Sound der hier benutzten Hard- und Glamrockeinflüssen, die die eigene Identität der Band etwas in den Hintergrund schiebt.

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