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Krum Bums - Cut The Noose

von: Kai Paetsch
Wertung:
9 von 10 Punkten
Label:
People Like You Records
V.Ö. Datum:
19.08.2011
14 Tracks
Artistinfos: Krum Bums
 Krum BumsProfil bei MySpace Krum Bums on LastFM


Immer wenn ich eine neue Scheibe von People Like You bekomme, gehe ich mit vollem Ethusiasmus an eine Rezension. Denn, so ziemlich alles, was in der letzten Zeit aus dem Hause PLY auf den Markt kommt, ist bei mir bislang voll durchgestartet. Man denke zum Beispiel an die neuen Releases von SS-KALIERT, FLATFOOT 56 oder FACE TO FACE. Nun gut, die BROILERS erwähne ich jetzt hier auch einmal. Jetzt aber genug Labelwerbung gemacht, denn mit „Cut The Noose“ dreht sich gerade der aktuelle Output der Texanischen Krawallos von den KRUM BUMS (was für ein Name!) in meinem Player. Und was soll ich sagen… Nach dem Opener „Population Control“  geht die Pogobereitschaft mit „Action City“ und „Poison Myself“ immer weiter hinauf, bis mit „Gasoline“ der erste „Hit“ erreicht ist. Wobei mit Hit nicht unbedingt Radiotauglichkeit gemeint ist. Vielmehr sind die Instrumente etwas eingängiger gehalten, aber dies tut der Aggression, mit der uns Sänger Dave Tejas seine Messages an den Kopf knallt, keinen Abbruch. Im Gegenteil: man beginnt Unwillkürlich, die Hände in die Luft zu werfen und sich in den nächsten Moshpit zu stürzen. Aber sonst bleibt der Backstein das ganze Album über auf dem Gaspedal. Lediglich bei „Gallows“, wo ich ein wenig BAD RELIGION herauszuhören meine, wird das Tempo ein wenig gedrosselt. Aber eine „Ballade“ braucht jedes gute Album!  Textlich bewegen sich die KRUM BUMS in den Genreüblichen Bereichen: wie es ist ein Aussenseiter zu sein und wie man damit zurechtkommt und den anderen eben den dicken Finger zeigt.

Die Produktion knallt amtlich und wurde von Jason Buntz (u.a. Meat Puppets, Ringo Deathstar) ordentlich veredelt. Der rauhe Charme wurde hier sehr schön auf der Konserve festgehalten. Trotz der einen oder anderen Länge („Gallows“) spreche ich hier eine klare Kaufempfehlung für Freunde des „richtigen“ Punk aus. Und für den Rest, der meint, GREEN DAY wären hart vielleicht der erste Schritt in eine neue Musikwelt… Womit wir wieder am Anfang wären: auch diese Langrille passt perfekt in das PLY-Portfolio.

Meine Anspieltipps:  Last To Go, Hit And Run, Injection, Starving Wolves, High Highs, Low Lows

Mehr über Krum Bums:
News 2011: Krum Bums unterschreiben bei People Like You
News 2011: Krum Bums: Video zu "Gasoline"




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