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Amon Amarth - Twilight Of The Thundergod

von: Dominik Terweiden
Wertung:
9 von 10 Punkten
Label:
Metal Blade Records
V.Ö. Datum:
05.09.2008
10 Tracks
Artistinfos: Amon Amarth
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1988 gründete sich im einem Stockholmer Vorort die Grindcore-Band "Scum" - Abschaum. Naja wenig erfolgreich nahm die Band nur eine Demo auf, welches nie veröffentlicht wurde. Der Sound war einfach miserabel. 1992 kam Johan Hegg zur Band und die Kombo nannte sich von nun an Amon Amarth und fing an Death Metal zu spielen. Gute Entscheidung!

Mit dem nun veröffentlichten Album gelingt Amon Amarth an die bestehende Erfolge anzuknüpfen. Ohne eintönig zu klingen oder einem das Gefühl zu geben "Hey – das hört sich an wie ..."hat die Gruppe ein Album kreiert, welches ohne Zweifel so klingt wie man es erwartet. Flotte Gitarren, ein kräftiges Schlagzeug und das gewohnte growlen von Frontman Johann Hegg geben dem Amon Amarth Fan was er braucht! Einen ordentlichen Tritt in den Arsch!

Der erste Titel mit demselben Titel wie das Album stimmt einen schon mal sehr zuversichtlich was das Album angeht und es zieht sich weiter über "Free will Sacrifice", "Varyags of Miklagaard" um nur ein paar Titel zu nennen die mir besonders positiv aufgefallen sind. Natürlich geht’s wie immer in den Songs um Wikinger längst vergangene Zeiten Odin und das Meer, wobei sich allerdings Amon Amarth selber schon immer vom Viking-Metal distanzieren. Laut Amon Amarth ist ihr Musikstil Death-Metal, Viking-Metal wird von Ihnen wie folgt beschrieben:

Sänger Johan Hegg erklärte in einem Interview: "Wir spielen Death Metal. In unseren Texten geht es um Wikinger, also halten uns einige Leute für eine Viking-Metal-Band, aber ich habe keine Ahnung, was das sein soll."

Noch deutlicher distanziert sich Gitarrist Olavi Mikkonen: "Ich meine, wir haben es nie nötig gehabt, uns die Viking-Metal-Etikette an die Brust zu heften. Wozu auch? Was soll Viking Metal eigentlich sein? Gab es damals Strom, mit denen man Gitarren bedienen konnte? Wir sind nichts weiter als eine verdammte Death-Metal-Band und nichts weiter. Vielleicht dreht es sich in unseren Texten ein bisschen mehr als bei anderen Bands um vergangene Zeiten, mehr aber auch nicht. Wenn ich sehe, wie Bands von sich behaupten, als eine der wenigen überhaupt ehrenhaften Viking Metal zu spielen und dann Covergemälde von Wikingern mit Hörnerhelmen benutzen, dann ist dies einfach nur lächerlich."

Übrigens hören sich nicht nur die Titel der Songs teilweise an wie aus J.R.R Tolkiens grandioses Werk "Herr der Ringe"! Nein auch der Name der Band ist angelehnt an die Helden-Saga. Auf deutsch übersetzt bedeutet Amon Amarth Schicksalsberg, ich glaube den Ausdruck hat wohl jeder schon mal gehört.

Also unterm Strich ein tolles Album, genau so wie ich es erwartet habe. Für jeden der die Jungs aus Schweden mag ein absolutes Muss! Ich vergebe hier 9 Punkte.

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