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Calamitiez - Calamitiez

von: Stefan Schulze
Wertung:
8 von 10 Punkten
Label:
Crazy Love Records
V.Ö. Datum:
14.07.2006
12 Tracks
Artistinfos: Calamitiez
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Crazy Love Records holt sich die Sonne ins Plattenlager. Und zwar mit den Calamitiez aus Barcelona. Ursprünglich entstanden aus der Punkrock Band "Hi-fi Killers" und den Neo Rockabillies "Smell of Kat". Und was passiert wenn jeweils ein Mitglied der Band seinen ürsprünglichen Horizont erweitern will bzw. der eine mehr Rockabilly und der andere mehr Punk braucht. Klar, man nimmt beides, mixt Julio's Gitarrensound und Davids Slapbass zuammen und raus kommt Calamitiez.


Vorerst eine reine Männerrunde, spielt das Trio einige Local Gigs, bevor es sich auf die Bühne beim 12. und 13 Calella Meeting wagt. Nach Aufnahme des ersten Demos verlässt Drummer Pep die Band aus persönlichen Gründen, wobei dieser nun durch "Satans Tochter" Nadia ersetzt wird. Erst im Vorprogramm von anderen Psychobilly Bands, erklimmen sie die ersten Hürden im Showgeschäft. Doch Frau Nadia bittet Ihren Herrn erneut um, weibliche Verstärkung auf die Erde zu schicken um dem Sound noch mehr Rythmus zu geben. Und im Glanze der untergehenden Sonne Barcelonas erscheint plötzlich Angie mit ihrer Rhythm-Guitar am Horizont der La Rambla.


So, oder so ähnlich könnte der Werdegang der Band beschrieben werden. Eine Band, die mit ihrem gleichnamigen Debutalbum bereit ist, die Welt zu erobern. Allerdings vorerst auch nur bereit. Denn weiter als bis zum diesjährigen 14. Calella Meeting haben es die Vier leider noch nicht gebracht. Aber 35 Minuten voller Psychobilly Musik könnten das in Zukunft ändern. Instrumentalisch wird der Hörer erst einmal eingestimmt und bekommt nahtlos den Song "I don't need you anymore" hinterher gejagd. Wer also in Zukunft seine ständig zugedröhnte Junkie-Frau an seiner Seite Verlassen möchte, darf bei diesem Track ruhig ein Ohr auf die Lyrics legen.


Calamtiez sorgen in einem Rundum-Sorglos-Paket für eine ordentliche Portion Psychobilly Dröhnung. Great Songs like "Evil Bitche's Ball" können die Band noch etwas wagemutiger werden lassen. Heißt im Klartext....bei der nächsten Produktion der Stimme des singenden Slapbassisten ruhig noch etwas mehr Dampf geben und die regler hochdrehen. Kommt zum Teil etwas zu leise rüber. Trotz der üblichen schnellen Abfolge der Lyrics, vergisst die Band dabei nicht ihr Refrains mit der entsprechenden Melodik zu versehen. Neben dem einzigen Stück "X-Ray Eyes", bei dem etwas Tempo rausgenommen wird, ist keine besondere Überraschung zu erwarten. Und somit auch keine Böse.......halt ein beständig gutes Album.


Fazit: Die Band passt rein hörtechnisch nicht nur ins Vorprogramm. Daumen hoch!

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