Mortal Sin - Psychology of Death
von: Kai Paetsch
Woran denkt der geneigte Thrasher, wenn er auf Australien angesprochen wird? Richtig! MORTAL SIN! Die Band, dessen Liste ehemaliger Mitglieder fast so lang ist wie der Kader des FC Bayern München, wagt sich nach 2 Reunions (1996 und 2004) ein drittes Mal in den Moshpit. Im Gepäck haben die Jungs um Sänger Mat Maurer mit „Psychology Of Death“ ein Heisses Eisen. Seit ihrer Gründung im Jahre 1985 haben MORTAL SIN 2 Alben veröffentlich, die eigentlich in jeder gutsortierten Plattensammlung stehen sollten: nämlich 1986 „Mayhemic Destruction“ und 1989 „Face Of Despair“. „Psychology Of Death“ reiht sich nahtlos an die Erfolge vergangener Tage an. Natürlich in modernerem Klang (der Sound knallt amtlich), aber dennoch sind die MORTAL SIN-Trademarks vertreten: der markante Gesang von Mat Maurer, der mitunter stellenweise an Bobby Blitzs Organ erinnert, die sägenden Riffs und das tighte drumming. Die 9 Tracks auf „Psychology Of Death“ verzeichnen keinen Ausfall und so ist es wieder einmal schwierig für den Rezensenten, einzelne Stücke hervorzuheben.
Neben vielen Thrash-Bands, die anno 2011 mit starken Alben zu punkten wussten, haben MORTAL SIN auch ihren Beitrag geleistet um dieses Jahr würdig zu beschließen. Schließlich sind sie auch als Opener auf der kommenden THRASH-FEST Tour mit u.a. SEPULTURA, EXODUS und DESTRUCTION dabei. Pflichtprogramm!
Anspieltipps: Blood Of My Enemies, Deny, Kingdom Of Pain
News 2011: MORTAL SIN: Offizielles Video zu „Blood of my Enemies“ online!
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