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Sebastian Bach - Kicking & Screaming

von: Tim Rausse
Wertung:
7 von 10 Punkten
Label:
Frontiers Records
V.Ö. Datum:
23.09.2011
13 Tracks
Artistinfos: Sebastian Bach
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Vorbei die Tage von Skid Row, bei denen der junge Sebastian Bach einst den Frontmann
mimte, und dass mit Erfolg. Ist aber auch schon ein paar Jahre her. Zwischendurch gab
es auch mal ein Casting für Velvet Revolver, aber das hat dann wohl nicht gefunzt.

Jetzt Beglückt uns der Barde als Solokünstler und bietet: Hardrock. Keine wirklichen
Überraschungen und ganz sicher nicht Skid Row, dafür fehlt die Wut und Energie – und
auch der Dreck der damaligen Truppe.

Was uns hier geboten wird ist aber dennoch nicht zu verachten, eine saubere
Produktion mit dem nötigen Wums, und das macht der Opener mit eben dem Titel
des Albums bereits ganz gut klar. Die zweite Nummer „My Own Worst Enemy“
hat schön Tempo, der Gesang steht aber immer im Vordergrund, zwischendurch
auch mal ein ruhiger, wiederkehrender Part. Alles mit recht eingängigem Gesang
unterlegt. „Tunnelvision“ eröffnet dann mit cleanen Gitarren, denen dann ein fast
NuMetal-mäßiger Song folgt. Sehr schöne Nummer. „Dance On Your Grave“ wird sicher
den ein oder anderen Fan finden, mein Fall ist es nicht. „As Long As I Got The Music“
ist solider Hardrock. „I Am Alive“ kommt balladesk daher und bei „Dirty Power“ Gibt’s
wieder auf die Mütze. „Live the Life“ überzeugt vor allem durch einen ungewöhnlichen
Ref – Anspieltipp. „Dream Forever“ – modernere Rockballade, die angenehm
daherplätschert. Danach kommt mit „one Good Reason“ eine etwas anstrengende
Rocknummer, die aber durchaus was Eigenes hat. Bei „Lost in the Light“ nervt der doch
sehr hohe Gesang, die Nummer hätte man sich insgesamt sparen können, aber das ist
ganz sicher mal wieder Geschmackssache. Als Abschließer am Abschluss geht er’s dann
noch mal ruhiger an und „Wishin’“ hat das Zeug, ein Ohrwurm zu werden, zumindest für
die, die es nicht nur auf die 12 mögen.

Alles in allem ein solides Rockalbum. Wie bei jeder Scheibe gibt es Höhen und Tiefen,
aber Bach macht es weit besser als viele andere von der „alten Garde“ – macht 7 Punkte.

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